Beiträge markiert als ‘muhammed’

14. Mai 2008

Meine 10 Thesen (Jürgen Todenhöfer)

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1. Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.
Der große französische Historiker und Politiker Alexis de Tocqueville war ein leidenschaftlicher Vorkämpfer individueller Freiheit. Sie hatte für ihn stets Vorrang vor Gleichheit. Ungleichheit kam für ihn „unmittelbar von Gott“. Kein Wunder also, dass der aufgeklärte [...]

17. November 2007

Mohammed: Staatsmann in Medina

Mohammed: Staatsmann in Medina
[...] Um dem polytheistischen Mekka und den Verfolgungen
dort zu entkommen, folgte Mohammed im
Jahre 622, dem Beginn der islamischen Zeitrechnung
(hidjra), einer Einladung aus Medina, wo er sich nicht
nur als Prophet, sondern auch als Schlichter zwischen
den dortigen, miteinander verfeindeten Stämmen ein
erhebliches Ansehen schuf und in die Rolle des politischen
Führers dieses Gemeinwesens hinein wuchs.
Die Ablehnung, [...]

17. November 2007

Mohammeds Wirken in Mekka

[...] Rund ein Jahrzehnt wirkte Mohammed nach
seinem ersten Offenbarungserlebnis als Prophet in
Mekka. Argwöhnisch von den führenden Repräsentanten
des Rates der Stadt beobachtet und schließlich
gemeinsam mit wenigen Anhängern gesellschaftlich
isoliert, trug er jene Koransuren vor, die noch
heute in den Koraneditionen ausdrücklich als „mekkanische“
bezeichnet werden. Inhalt dieser oft sehr eindringlichen
Verse und Suren sind in erster Linie die
Barmherzigkeit und die [...]

17. November 2007

Wer war Muhammed?

Wer also war dieser Mohammed?
Was ist das Geheimnis des Islam?
Unfruchtbar ist das Tal, zerklüftet die Bergwelt,
knapp das Wasser. Aber keiner kann sagen, dass die
Mekkaner im 6. Jahrhundert nicht das Beste aus diesem
Platz machen.
Sie haben eine wohlhabende Stadt erbaut, mit einem
Reichenviertel in der Ebene und dem Handwerker-
und Plebejerviertel an den Berghängen, wo auch
viele Beduinen vorübergehend [...]

17. November 2007

Sunna und Hadith

Sunna (arabisch „gewohnte Handlung, eingeführter
Brauch“) bezeichnet im Islam die prophetische
Tradition, die in der islamischen Glaubens- und Pflichtenlehre
die zweite Quelle religiöser Normen nach
dem Koran darstellt. Neben überlieferten Worten und
Handlungen des Propheten standen dafür in der
Frühzeit das Vorbild und die Äußerungen seiner prominenten
Gefährten zur Verfügung, die als Vertreter
und Garanten seiner Tradition anerkannt waren.

17. November 2007

Muhammed – Prophet des Islam (570–632)

Eingeschlossen von den rivalisierenden Reichen
Byzanz und Persien, wurde Arabien im 6. Jh. in seiner
Isolierung gestört. Die hellenistische Kultur und die
christliche Religion an den Randgebieten sowie die
Kämpfe zwischen den Großmächten ließen auch das
Binnenland nicht unberührt. Sie erschütterten die
polytheistische Religion und die Stammesbindungen,
erweckten aber zugleich zu Selbstbehauptung, die in
einer von allen Stämmen gemeinsam entfalteten
Dichtung Ausdruck fand. Mekka [...]

17. November 2007

Das Leben des Propheten Muhammed

Muhammad wurde um 570 n. Chr. in Mekka geboren
und gehörte der angesehenen Sippe der Hashemiten
vom Stamm der Quraish an. Sein Vater Abdallah
starb noch vor der Geburt seines Sohnes, die
Mutter Amina, als Muhammad sechs Jahre alt war. Er
wurde kurze Zeit von seinem Großvater Abd al-Muttalib
erzogen, dann von seinem Onkel Abu Talib. Im
Alter von 25 Jahren lernte [...]