Muslime feiern das Opferfest

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Mit dem Opferfest erinnern die Muslime an die Bereitschaft des Abraham, seinen eigenen Sohn zu opfern. Das „Große Fest“ ist ein fixer Bestandteil der Wallfahrt nach Mekka, der Hadsch.

Das „Opferfest“ (arab.: ‚Id Al-Adha, türk.: Kurban Bayrami) wird auch „das Große Fest“ genannt. Das Fest beginnt immer am zehnten Tag des islamischen Monats Dhu l-Hidschdscha und dauert vier Tage. Aufgrund des islamischen Mondjahres (mit nur 354 oder 355 Tage) „wandert“ das Opferfest wie der Fastenmonat Ramadan durch das westliche Sonnenjahr. Heuer beginnt das Opferfest am 11. Februar.
Bestandteil der Pilgerfahrt

Die Opferung ist eines der Rituale während der Pilgerfahrt (Hadsch) der Muslime nach Mekka. Im Tal von Mina bei Mekka werden dabei am festgesetzten Tag Hunderttausende von Tieren geschlachtet. Gleichzeitig wird dieses Opfer und das anschließende Fest auch von Muslimen in der ganzen Welt vollzogen. Gemäß der „Sunna“ (der vorbildlichen Lebensweise des Propheten Mohammed) ist das Opfer verbindlich für jeden freien Muslim, der es sich leisten kann.
Männliches Schaf wird geopfert

Geopfert wird meist ein männliches Schaf, möglich sind aber auch Ziegen, Kühe oder Kamele. In der Regel schlachtet der Familienvater das Tier für seine ganze Familie. Dabei wird das Opfertier mit dem Kopf Richtung Mekka gelegt. Der Vater oder derjenige, der an seiner Stelle schlachtet, spricht verschiedene Gebetsformeln, zerschneidet dann die Halsschlagader des Tieres und lässt es ausbluten.
Zwei Drittel für die Armen

Ein Drittel des Fleisches verzehrt der Vater mit seiner Familie, zwei Drittel werden verschenkt – meist an ärmere Leute in der Umgebung.

Das „Fest Abrahams“

Das Opferfest ist das „Fest Abrahams“. Obwohl die Opfer auf vorislamische Bräuche während der Pilgerfahrt zurückgehen, verbindet die islamische Überlieferung sie mit Abraham, der seinen Sohn auf den Befehl Gottes hin zu opfern bereit gewesen sein soll. Gott habe dann Abrahams Sohn „mit einem großen Schlachtopfer“ (Koran 37, 106) ausgelöst. Der Engel Gabriel bringt als Ersatz für das Menschenopfer einen Hammel als Opfertier.
Ausdruck der Hingabe

Welche Bedeutung verbinden Muslime mit dem Opfer? Im Koran wird betont, dass sich Abraham und sein Sohn „ergeben gezeigt“ hätten. Die Opferbereitschaft Abrahams und auch das Opfer der Muslime soll also Ausdruck der unbedingten Hingabe, des bedingungslosen Gehorsams des Menschen an Gott sein. Der Gläubige, der opfert, stellt damit sein ganzes Leben Gott zur Verfügung.
Kritik am Brauch der Schächtung

Kritik gab es immer wieder am muslimischen Brauch, die Tiere durch Schächtung zu töten. In Österreich ist das Töten von Tieren ohne vorherige Betäubung durch alle neun Landestierschutzgesetze grundsätzlich verboten, in Wien, Niederösterreich, Kärnten, Vorarlberg und der Steiermark jedoch gibt es für Religionsgemeinschaften Ausnahmeregelungen für rituelles Schlachten. 1998 hat der Verfassungsgerichtshof entschieden, dass kein Verbot des fachmännischen Schächtens nach islamischem Ritus notwendig wäre.
Tiere sollen nicht leiden

Durch Schächten wird gewährleistet, dass das Fleisch vollständig ausbluten kann. Von muslimischer Seite wird betont, dass aus Respekt vor dem Leben und vor Gottes Schöpfung müssen Tiere artgerecht gehalten werden müssen. Sie dürfen ausschließlich zum Verzehr getötet werden, wobei sie nicht leiden sollen. Durch den fachmännisch auszuführenden raschen Schnitt tritt binnen Sekunden eine Betäubung ein, die dem Tier einen langen Todeskampf erspart, wird von islamischer Seite betont.

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11 Kommentare

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11 Antworten zu “Muslime feiern das Opferfest

  1. lauf forrest ! lauf 😀 ! ! ! !

  2. lauf Forrest 😀 ! ! !
    LLLAAAAAUUUUUFFFFF!!!!!!!!!!!!

  3. Pingback: 2010 in review |

  4. volkhard

    I LOVE ISLAM

  5. Ayshe

    Sollen wir freunde sein
    ?

  6. Ayshe

    Muslim FOR LIVE :*

  7. Ayshe

    ich kann warrten…

  8. Pingback: Opferfest und Muslime – Teil 1 / von Nuri Şenay – ABI – Blogger über Gott und die Welt

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