Dokumentarfilmfestival in München

DOKU: Ghosts of Abu Ghraib


(dpa) Filme über die arabische Welt stehen im Zentrum des 23. Internationalen Dokumentarfilmfestivals in München. Vom 1. bis zum 7. Mai präsentiert das Festival unter der Leitung von Hermann Barth mehr als 60 Dokumentarfilme in mehreren Kategorien. Die Reihe «Horizonte» mit Filmen aus Lateinamerika, Asien und Osteuropa rundet das Programm nach Angaben der Veranstalter vom Freitag ab. Als Höhepunkt gilt der irakische Film «Life after the fall», der am 4. Mai Premiere hat. Der irakische Regisseur Kasim Abid zeigt, was fünf Jahre seit der US-geführten Invasion im Irak und dem Sturz des Diktators Saddam Hussein von einstiger Hoffnung und Zuversicht übriggeblieben ist: Krieg, Verzweiflung und Chaos. Der Irak ist auch Thema des Films «Ghosts of Abu Ghraib» über das berüchtigte Folter- Gefängnis. Darin stellt der amerikanische Regisseur Rory Kennedy die Frage, wie Folter entstehen kann, in den Mittelpunkt. Eröffnet wird das Festival bereits am 30. April mit dem kanadischen Film «Up the Yangtze» über den Existenzkampf einer chinesischen Familie im Zeichen der Umsiedlungspolitik rund um den aufgestauten Jangtse-Fluss. Bei der Preisverleihung am 4. Mai werden fünf Auszeichnungen vergeben. Dazu gehört unter anderem der mit 10 000 Euro dotierte Dokumentarfilmpreis des Bayerischen Rundfunks und der Telepool.

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