Muslime in Polen: Ein Interview von Polskie Radio

podcast 9,65 MB

Mein Kommentar: Ich finde der Sprecher geht nur auf vergangene Kriege ein. Daher zu einseitig.

PS: Das Sarotti Männchen ist kein Türkenjunge.

Ein polnischer Schlachzitz aus dem
17. Jahrhundert im Sarmatenkleid.

Bewunderung der Polen für die Osmanen spiegelt sich in der Kleidung und im geschwungenem Sebel.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Islambild

Eine Antwort zu “Muslime in Polen: Ein Interview von Polskie Radio

  1. a perfect cirle

    Na ja, die Szlachta hat die Osmanen wohl kaum bewundert, weswegen denn auch? (militärische/ wirtschaftliche Rivalität etc.)
    Der Sarmatismus leitet sich von den Sarmaten ab, einer slawischen Hochkultur in der Spätantike. Die hat man sich im 17. Jahrhundert so vorgestellt wie der Magnat auf dem Bild oben aussieht. Da war eher noch der kosakische, tatarische und persische Einfluss auf den Sarmatismus stärker als der Osmanische, dazu kam die Verbindung zum Barock.

    Das beste Beispiel für muslimische Kultur in der Adelsrepublik sind wohl die Tataren. Die hatten schon 1410 bei Grunwald aufseiten der späteren Rzeczpospolita (Polen, Litauen, Ukraine usw.) gegen die „Kreuzritter“ gekämpft, nachdem sie im 13. Jh. vor den Mongolen nach Westen geflohen waren. Später wurden sie häufig geadelt und waren mit der Verteidigung der Ostgrenze der Adelsrepublik, v.a. gegen die Moskowiten und das mongolisch beherrschte Krimkhanat, betraut.
    Im östlichen Polen gibt es daher eine tatarische Minderheit, bis heute stolze Muslime.

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