Wie die Wahrheit in Palästina aussieht

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„Alles läuft gut“ heißt es in Palästina oft, man spricht nicht über Schwierigkeiten. Eine Entwicklungshelferin berichtet, wie es wirklich aussieht. Sie lebte und arbeitete von 2005 bis 2008 als Physiotherapeutin in Bethlehem (Palästina).
Margit Lindner / Gastautorin
Epoch Times Deutschland
25.12.2008

Hausbesuch der Physiotherapeutin in Bethlehem. (Gesine Grosser)
Artikel zum Thema:

* Israel lässt Hilfe in den Gazastreifen [ 26.12.2008 ]
* Ägypten mahnt Israel und Hamas zur Zurückhaltung [ 25.12.2008 ]

Fragt man in Palästina jemanden nach seinem Befinden, ist die Antwort meist „kull ischi tamaan“ – „alles läuft gut“. Über Probleme oder Schwierigkeiten zu reden, gilt in diesem hochproblematischen Land als unschicklich. Man behält die täglichen Sorgen und Nöte besser für sich, denn Lösungen werden ohnehin kaum mehr erwartet. Es macht mich ratlos, wenn ich mit meinen deutschen Denkmustern die Situation der Menschen in Palästina einordnen und beurteilen will. Die Dinge so anzunehmen, wie sie sind, ohne sie bewerten zu wollen, war wohl die größte Herausforderung für mich, während ich als Entwicklungshelferin im Nahen Osten arbeitete.

Als Physiotherapeutin im Team des Sozialverbandes des VdK Berlin-Brandenburg hatte ich mich entschieden, für drei Jahre meine beruflichen Erfahrungen im Caritas Baby Hospital in Bethlehem einzubringen.

Das Caritas Baby Hospital

Das Hospital mit seinen 92 Betten und 200 Mitarbeitern ist noch immer das einzige auf Kleinkinder spezialisierte Krankenhaus in Palästina. Die Trägerschaft hat der deutsch-schweizerische Verein „Kinderhilfe Bethlehem“, der die Arbeit des Hospitals finanziell sichert und für einen hohen Pflegestandard sorgt. Die Klinik ist bis zu 90 Prozent auf Spenden aus dem Ausland angewiesen, da die meisten Familien die Krankenhauskosten für ihr Kind nicht bezahlen können.

Die Mehrzahl der Kinder im Hospital kommt aus den Dörfern und Flüchtlingslagern der Umgebung. Die Umwelt- und sozialen Bedingungen in der ländlichen Region sind viel schlechter als innerhalb von Städten wie Hebron, Ramallah oder Bethlehem. Es mangelt an Essen, die Heizung ist im Winter unzureichend und eines der Hauptprobleme ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Das Caritas Baby Hospital, das einzige Krankenhaus für Kleinkinder in Palästina. (Margit Lindner)

Schmutziges Wasser statt Muttermilch

Wenn die Mütter nicht genügend Milch zum Stillen haben, werden die Babys vielfach unzureichend ernährt. Oft haben die Mütter kein Geld für Milchpulver oder sie verdünnen es so stark, dass es keinen Nährwert mehr hat. Außerdem wird das Milchpulver oft mit schmutzigem Wasser angerührt. Viele Kinder leiden deshalb an Magen-Darm-Erkrankungen mit starkem Durchfall. Häufig kommen die Kinder sehr spät zur Behandlung und wegen Gefahr der Austrocknung muss sofort eine Infusion gelegt werden Im vorigen Jahr starb im Caritas Baby Hospital ein sechs Monate altes Baby innerhalb weniger Stunden nach seiner Einweisung an einer akuten Gastro-Enteritis. Die Familie hatte das Geld für die Fahrt nach Bethlehem nicht früher zusammen gebracht und so wurde die Fahrt verschoben, bis es zu spät war.

Bedingt durch die mangelhafte Ernährung der Mütter werden uns immer wieder Kinder mit Wachstumsstörungen oder einer bestimmten Art von durch Eisenmangel verursachter Anämie gebracht. Die Versorgung mit Eisen ist in den ersten Lebensmonaten enorm wichtig, denn es hat für die geistige und körperliche Entwicklung eine wichtige Funktion. Es bestimmt unter anderem auch die Entwicklung des IQ.

Auf der Frühgeborenenstation lagen Babys, die bereits mit ernstem Vitamin B-12 Mangel zur Welt kamen. Das ist besonders festzustellen, wenn sich werdende Mütter aus Geldnot während ihrer Schwangerschaft fast nur von Brot und Tee ernähren konnten. Stillen sie dann nach der Entbindung, enthält auch ihre Milch kein B-12 und so geben sie ihre eigene Unterernährung an ihre Babys weiter.
Die Straßen sind sauber und gepflegt, die Menschen sind arm. (Monika Weiß/The Epoch Times)

Der kleine Ahmad

Auf den Stationen waren es hauptsächlich Kinder mit Atemwegserkrankungen, die meine Hilfe als Krankengymnastin benötigten. Außerdem war ich zuständig für die ambulante Behandlung von Kindern mit Entwicklungsstörungen und Körperbehinderungen. Einer meiner kleinen ambulanten Patienten war Ahmad. Der Junge war zu früh zur Welt gekommen, musste auf unserer Intensivstation für Frühgeborene lange beatmet werden und hat eine spastische Lähmung in den Beinen zurückbehalten.

Die Familie von Ahmad lebt in einem kleinen Dorf, fünfzehn Kilometer südlich von Bethlehem. Mit dem eigenen Stück Land konnte die Familie bis vor drei Jahren ihren Unterhalt sichern. Da sich jedoch die benachbarte jüdische Siedlung weiter und weiter ausdehnte, grenzten nun die Felder der palästinensischen Familie direkt an die jüdische Siedlung. In einem solchen Fall dürfen Palästinenser aus Sicherheitsgründen nicht mehr in die Nähe ihrer Anpflanzungen kommen. Jüdische Siedler oder israelische Soldaten würden sie mit Gewalt vertreiben. Daraufhin hat es die Familie mit einer Hühnerfarm versucht, aber wegen der Vogelgrippe wurden die Hühnerpferche von israelischen Soldaten zerstört und die Hühner getötet. Der Vater sammelte zuletzt Kräuter in den umliegenden Wäldern und verkaufte sie in Hebron auf dem Markt. Obwohl die Grundnahrungsmittel in Palästina billig sind, reichte der Erlös zur Ernährung der Familie nicht aus. Oft stand auch bei dieser Familie nur Tee und Brot auf dem Tisch. Trotzdem brachte die Mutter ihren Sohn einmal in der Woche nach Bethlehem in unser Hospital. Da das Dorf keine Busverbindung hat, musste sie ihr Kind zur Busstation ins Nachbardorf tragen. Das Fahrgeld für den Bus borgte sie sich meist von einer Nachbarin.
Auf dem Dorf in Palästina. (Gesine Grosser)

Wo Behinderung eine Schande ist

Mit dem Engagement für ihren Jungen ist Ahmads Mutter eine Ausnahme. Behinderungen werden in der palästinensischen Kultur immer noch als Schande empfunden und man vermeidet es, das betroffene Kind in der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Heiratschancen der Geschwister könnten sich dadurch drastisch verringern. Palästina ist das Land mit einer der weltweit höchsten Behindertenraten, weil noch heute meist innerhalb der Familie geheiratet wird. Im Bewusstsein der Bevölkerung spielt die Frage des Inzests aber eine geringe Rolle.

Fortschritt und Entwicklung scheinen in Palästina zum Stillstand gekommen zu sein, viele Familien verarmen seit dem Beginn der zweiten Intifada (sie dauerte von 2000 – 2005) und nun auch durch die Blockade internationaler Hilfszahlungen. Trotzdem sieht man in Palästina keinen auf der Straße schlafenden Wohnungslosen oder in Müllcontainern nach Essen suchende Menschen. Der starke Familienzusammenhalt in der arabischen Kultur fängt Vieles auf und muss das auch. Sozialversicherungen gibt es nicht, nur eine Minderheit kann sich eine Krankenversicherung leisten. Die Altersvorsorge ist hier noch immer der Kinderreichtum und so sind heute etwa 46 Prozent der Bevölkerung Palästinas unter 14 Jahre alt. Die Zahl der Arbeitsplätze hat aber keinesfalls entsprechend dieser Bevölkerungsexplosion zugenommen, man spricht von einer realen Arbeitslosigkeit in Höhe von rund 70 Prozent. Wer von den jungen und gut ausgebildeten Leuten eine Möglichkeit sieht ins Ausland zu gehen, versucht diese Chance wahr zu nehmen.

Straßensperren und Eselspfade

Die Machtkämpfe zwischen Fatah und Hamas, aber auch 40 Jahre israelische Besatzung verhindern jegliche positive Entwicklung. So ist zum Beispiel die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung stark eingeschränkt. Mit privatem PKW sind längere Fahrten fast unmöglich, da israelisches Militär täglich Straßensperren errichtet oder den Verkehr auf andere Strecken, teilweise sogar auf Eselspfade, umleitet, auf denen sich nur Ortsbewohner oder Taxifahrer auskennen.

Die starke Präsenz israelischer Soldaten in den palästinensischen Gebieten gilt dem Schutz der 475.000 jüdischen Siedler, die in 144 Siedlungen im Westjordanland leben. In der Apartheidpolitik Israels haben die Palästinenser keine Rechte, um sich gegen Landkonfiszierung, Verhaftung oder Verweigerung der Ein- und Ausreise zu wehren. Zudem fehlt es in Palästina an einer funktionierenden Verwaltung und die Fatah-Regierung gilt als äußerst korrupt. In diesem Vakuum gewinnt die Hamas erfolgreich Einfluss. Überall entstehen von der Hamas finanzierte Einrichtungen für Kinder, Kranke, Behinderte und Senioren oder für Familien, deren Angehörige in einem israelischen Gefängnis inhaftiert sind. Damit zieht die Hamas die Menschen auf ihre Seite und Palästina entwickelt sich mehr und mehr zu einem Land mit stark islamistischer Ausrichtung.
Die Geburtskirche Jesu in Bethlehem mit Touristen. (Monika Weiß/The Epoch Times)

Freiluftgefängnis Palästina

Die palästinensischen Siedlungsgebiete sind inzwischen fast komplett mit einer Mauer umgeben. Wachtürme, Sperranlage und Checkpoints bestimmen das Landschaftsbild. Die Übergänge nach Israel sind für Palästinenser versperrt und die Tatsache, dass israelisches Militär Bethlehem in wenigen Minuten abriegeln kann, vermittelt hier jedem das Gefühl, in einem riesigen Freiluftgefängnis zu leben. Dies erzeugt Druck und mehrmals habe ich erlebt, wie fragil die vermeintliche Ruhe ist und wie schnell sich die Anspannung in Gewalthandlungen und Straßenkämpfen entladen kann. Mit meinem deutschen Dienstpass kam ich überall durch und konnte mit meinem Auto problemlos über den Checkpoint in das nur 11 Kilometer entfernte Jerusalem fahren. Trotzdem spürte auch ich die Anspannung, die überall in der Luft zu liegen scheint.

Zusätzlich ist das Leben als alleinstehende Frau in einem orientalischen Land nicht einfach und die Möglichkeiten für Freizeitunternehmungen sind sehr reduziert. Doch die umwerfende Gastfreundschaft, die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, und besonders die intensiven Begegnungen mit den Mitarbeitern im Hospital und mit den Müttern meiner kleinen Patienten hat Vieles wieder wettgemacht. Das Leben in einer so ganz anderen Kultur hat meinen Blick geweitet und ich habe verstanden, dass es auf den Menschen selbst ankommt, was er aus den Verhältnissen macht, in die er hineingestellt ist.

Hat Ahmad eine Chance?

Noch heute kehren meine Gedanken immer wieder zu Ahmad zurück. Wie wird sein Leben verlaufen? Wird seine Mutter weiterhin die Strapazen auf sich nehmen und ihn zur Behandlung nach Bethlehem bringen können? Wie wird er an brauchbare Gehhilfen kommen? Wird man ihn trotz seiner Behinderung in die Schule aufnehmen oder wird er das Schicksal der meisten behinderten Kinder in Palästina teilen und Zuhause ein Schattendasein führen? Und wieder ertappe ich mich dabei, wie ich meine deutschen Maßstäbe an palästinensische Gegebenheiten anlege und dabei in Ratlosigkeit gerate.
Margit Lindner (Privat)

Die Autorin: Margit Lindner, geboren 1954 in Bayern, arbeitet seit 1980 als Physiotherapeutin mit Kindern und unterrichtet im Bereich der Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Hauptsächlich fachliche Gründe motivierten sie, als Entwicklungshelferin nach Palästina zu gehen, die enge Zusammenarbeit mit Krankenschwestern und Ärzten, die Spezialisierung des Krankenhauses auf Säuglinge und Kleinkinder. Gleichzeitig reizte sie als gläubige Christin der Aufenthalt im „Heiligen Land“.

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15 Kommentare

Eingeordnet unter Krieg

15 Antworten zu “Wie die Wahrheit in Palästina aussieht

  1. anna ferge

    Meine Hochachtung an diese Frau! Ich würde sehr gerne in Palästina helfen! Leider habe ich keine Ausbildung hierfür, ich war immer kaufm. Angestellte. Zudem leide ich an MS. Ich finde es für mich sehr traurig das ich nicht helfen kann und darf. Gerase jetzt wäre ich gerne dort um zu helfen, jetzt wo Israel den Gazastreifen bombadiert.

    Liebe Grüße und alles Gute

    Anna Ferge

  2. äs1

    wie sollen die menschen in palästina nun tun ?
    ich finde israel hat den krieg verdient!
    es soll den gleichen schmerz fühlen wie die palästinenser es getan haben!

  3. alime

    Selamu alaikum liebe Anna, das waren sehr liebe Worte von Dir. Es gibt wenige Menschen, die daran denken dort zu helfen. Materielle Hilfe ist auch wichtig. Du kannst z.B. bei Islamic Relief spenden. Diese Organisation ist international anerkannt.

  4. alime

    Krieg war und wird nie eine Lösung sein. Ich glaube, dass ein wichtiger Friedensstifter / Vermittler her muss. Der Prophet s.a.s. hat Frieden zwischen zwei verfeindeten Parteien gestiftet. Wir sollten diese Sunna praktizieren. Ich sehe diese Rolle bei den ehemaligen Osmanen, die Jahrhunderte lang dort für Stabilität und GERECHTIGKEIT gesorgt haben. Alle drei Glaubensgruppen (Juden, Christen und Muslime) konnte ihre Heilgtümer an ihren bestimmten Wochentagen ungestört besuchen (die Muslime hatten den Freitag, die Juden hatten den Samstag und die Christen hatten ihren Sonntag). Diese gerechte Aufteilung wurde leider durch christliche Extremisten, nämlich den Kreuzrittern, aufgehoben.

  5. äs1

    die israeliten hören bestimmt nicht nun will erdogan ab heute durch den nahen osten reisen um den konflikt zu beenden auch die arabische liga hat sich zusammen gesetzt .

  6. alime

    Du kannst bei der Meinungsumfrage mitmachen. Bin gespannt, welcher Partei höhere Chancen eingerechnet werden.

  7. Qasid Ahmad

    Assalam o aleikum liebe Leute

    Ich finde Israel nicht gut, da Palästina den Juden einen Ort gegeben hat zum Leben. Doch die Juden waren so gierig, dass sie sich ausgebreitet haben und den Palästinensern die Schuld geben.

  8. Boukana77

    Salamu alaykum

    MashaAllah wie großartig du bist Anna , Möge Allah dich dafür belohnen .

    Ich frage mich immer , Warum schaut die Welt einfach nur zu, warum tun die nichts dagegen?????.
    Das sind MENSCHEN die dort sterben und nicht TIERE. Sind wir denn alle BLIND geworden.
    Wir sehen Gewalt als eine Lösung, wir sehen Tote Menschen,(OPFER) als eine Lösung.
    Ist DAS MENSCHHEIT, ist das Menschenliebe.???
    Anscheinend schon, sind wir denn nicht alle Geschwister, stammen wir nicht alle von Adam und Eva.
    Ich schäme mich wenn ich jedesmal in den Nachrichten die Kinder, Mütter und ältere Menschen weinen sehen , die um ihre Kinder weinen , die UM ihr LEBEN weinen…
    UND wir SCHAUEN nur zu.
    Können wir uns denn nicht in die hineinversetzten, um zu wissen, um zu denken , um zu spuren wie die leiden, wir die leiden müssen.
    Oder wie die nachts kein Auge zu krigen ,weil außerhalb diese Wände die Stadt bombardiert wird , die Nachbarn, und es könnte ja auch sein, dass die NÄSCHSTE Bombe auf deren ihre Häuser landet.
    Sogar die Gedanke daran, bringt mir Tränen in die Augen.
    Mensch, es sind Kinder, es sind unschuldige menschen die dort sterben, unschuldige….

    Gott Hüte die Unschuldigen.

    Wenn die Welt schon nichts dagegen tun kann, dann bin ich mir sicher , dass es Allah (Gott) tun wird. Er wird schon die Gebete der Menschheit, die leider außer nur beten und zuschauen nichts tun können, erhöhen.

  9. atretes

    Hallo,

    ja ja, natürlich, die bösen Israelischen Besatzer sind an dem Leid der palästinensischen Araber schuld! Wahrscheinlich sind die Israelis auch schuld daran, dass es so viele hungernde im Iran gibt. Auch an den Toten die von Ahmadinedeshads Komplizen umgebracht wurden ist natürlich Israel schuld. Israel ist auch schuld daran, dass die Palästinenser 1948 keinen Staat gründeten weil sie nicht wollten. Übrigens es gab vor Arafat nie eine Palästinensische Nation.
    Wenn es den Palästinensern wirklich so schlecht ginge, würden sie nicht Geld, dass man für Nahrungsmittel verwenden könnte, für Sprengstoff und zum Bau von Kassam Raketen ausgeben!! We Hunger hat kauft Brot nicht Sprengstoff.

  10. Melek

    atretes…
    1. Wer redet hier von Iran ? Iran und Palästina, das sind zwei ganz verschiedene Länder ! Denk nicht alle islamische Staaten ist gleich !
    2. Würdest du Nachrichten gucken, dann würdest du sehen, dass sich die Palästinenser nur mit Steinen wehren. Und jetzt sag mir mal bitte : Steine gegen Panzer, findest du das fair ?
    3. Wer hat gesagt das die Palästinenser kein Staat gründen wollten ? Sag mir bitte von wo hast du das ? Ich will die Quelle wissen ! Denn das was du da erzählst ist schwachsinnig ! Sogar Scharon würde dich auslachen ! Meinst du wirklich, dass die Palästinenser 50/60 Jahre für einen Staat kämpfen, welches sie nicht wollen ?
    Immer wenn ich das ganze Blut sehe was dort vergoßen wird, dann seh ich wie sehr die Palästinenser einen eigenen Staat wollen, wie wichtig ihnen dieses Land ist, wie sie unter der israelischen Besatzung leiden, wie ihr Herz blutet vor schmerz. Weil wenn es nicht so wäre, wieso geben sie dann nicht auf ? Wieso sonst opfern sie ihr Leben für diese Land ? Diese heilige Land. Das Land der drei größten Religionen.
    Wenn ich mir deinen Eintreg durschlese, merke ich wie blind du bist.
    Ich zitiere : „We Hunger hat kauft Brot nicht Sprengstoff.“
    Hättest du den Artikel oben gelesen, dann hättest du auch mitbekommen, dass viele neugeborne Kinder nicht richtig gestillt werden können, weil die Mütter aufgrund der Geldnot nur Brot und Tee zu sichnehmen !

    Sie spielen nicht mit Puppen oder Autos, sie denken nicht an Ausbildung oder Studium. Sie wollen nur eines, wenn sie älter sind : Kämpfen. Sie haben keine Zukunft.
    (Zitat aus dem Buch : Wir wollen beide hier leben; Eine schwierige Freundschaft in Jeruslem; von Sylke Tempel )

    P.S. : Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen ! Informier dich bevor du deinen Mund unnötig öffnest !

  11. Özlem Aydin

    Selamün Aleyküm …würde gern was für Palästina spenden weiss aber nicht wie und wo ich es machen kann…könnt ihr mir vllt. da weiter helfen?

  12. admin

    islamicrelief oder muslimehelfen. beides sind große und weltweit arbeitende organisationen. maschaallah, möge Allah dich für deine Absicht und Handlung belohnen.

  13. berkay

    Sollen doch die Moslems die Kirche einmal im Dorf lassen – in diesem Fall die Moschee. Ich hab’s so Leid jedes Mal das Klagegesang der Palästinenser und deren Rechtsverteidiger zu lesen/ zu hören. Schauen wir uns doch mal die Geschichte an, wie kam es allzu dem.
    Für mich ist das ganz einfach zu erklären: Die Großväter der heutigen Palästinenser hintergangen das Osmanische Reich und stellten sich auf die Seite der Engländer. Vielleicht auch zu Recht. Ich führe das nur aus einem Grund an (sonst ist mir das eigentlich wurscht), weil ich weiß, dass es im Islam nicht erlaubt ist, sich auf die Seite der Ungläubigen zu stellen (das aber nur im Krieg, nicht im Alltag). So heißt es doch schön im Kuran: „Stell dich nicht auf die Seite der Ungläubigen, sonst wirst du verdammt sein.“ Logisch betrachtet also sind dann NICHT die Juden verdammt, sondern die muslimischen Palästinenser selber. Aber dennoch wird das umgekehrte behauptet!! Man möchte sich doch als Opfer darstellen!!
    Sind die Araber/Moslems also nicht irgendwo Selbstschuld? Kommen sie nicht darauf warum sie heute Leiden? Waren es nicht DIE Palästinenser die an Juden ihre Häuser/Ländereien verkauft haben. Das Geld war wohl doch verlockend!!
    Genau so wie ARTES sehe ich das auch so. Natürlich sind es immer die bösen israelischen Besatzer an allem schuld! Sind sie auch daran schuld, dass es auf anderen Teilen der Erde HUNGER herrscht?? (nur ein paar Beispiele: Somalia, Äthiopien usw.). Sind Israelis auch schuld daran, dass die Mehrheit der muslimischen Länder nicht fortschrittlich sind, sogar archaische Lebensauffassungen haben (nur einpaar Beispiele: Frauen, Scheidungsrecht usw). Solange für Moslems Hass zu einem Lebensinhalt wird (was eigentlich NICHT sein darf, da Islam eine religion des Friedens ist), werden die Moslems nicht weit in Zukunft bringen. Und ich bin für keine Religion, und ich bin auch nicht Pro-Israel, aber man sollte es mittlerweile akzeptieren, dass es ein Land gibt, das Israel heißt, und diese Menschen genauso Recht haben dort zu leben, wie auch andere das Recht für sich beanspruchen.
    Achja, und das solche Hilfsorganisationen von der Türkei (bin selbst türkischer Abstammung) gestartet wurden, ist so was von provokativ und schwachsinnig gewesen, dass ich nur darüber lachen kann. Ich würde es auch NICHT in Ordnung finden, wenn Israelis den PKK Terroristen Hilfsgüter bringen möchte, weil Sie doch unter schlechten Bedingungen auf den Bergen leben müssen!
    Es gibt noch andere Menschen auf der Erde die an Hunger sterben! Und nicht einfach aus populistischen Gründen bestimmte Bevölkerungsgruppen bevorzugen, weil sie Moslems sind, oder Juden, oder Christen.
    Dann lieber als NICHTGLÄUBIER helfe ich ALLEN Menschen gleich!!

    Gruß/Selam/Schalom

    P.S: Ich weiß auch, dass die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) mit ASALA Seite an Seite (terroristische Untergrundorganisation der Armenier) 1976 türkische Diplomaten in Beirut getötet.

  14. Mert

    Eine frechheit, dass mein Kommentar hir gelöscht wurde!! Ich habe nichts unanständiges geschrieben gehabt. Wieso gibt es einen Kommentarbereich, wenn du sowieso alles löschst?!

  15. admin

    Adab (der gute Umgang). Wenn Du niemanden beleidigst, werden Deine Kommentare auch nicht gelöscht.

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