Sind Muslime integrationsunwillig?






Im Gegensatz zur deutschen Debatte, die das Kopftuch grundsätzlich als Zeichen für die Unterdrückung der Frau wertet, ergab Topraks Studie, dass muslimische Frauen sehr viel differenziertere Motive haben.

„Das Kopftuch ist nicht zwangsläufig ein Unterdrückungsmerkmal, sondern hat oft schlichtweg eine Schutzfunktion für die Frauen – vor der Witterung ebenso wie vor Belästigungen“, bringt Ahmet Toprak eines der Ergebnisse auf den Punkt. Bei vielen seiner Interviewpartnerinnen, so Toprak, sei eine innere Unsicherheit und Zerrissenheit in Bezug auf das Kopftuch spürbar gewesen. Es gebe Frauen, die sich als einzige in der Familie ganz bewusst und aus religiösen Motiven für ein Kopftuch entscheiden. Andere seien zum Kopftuch nicht gezwungen, aber dahingehend über Jahre hinweg sozialisiert worden. In diesem Zusammenhang stellt Ahmet Toprak die These auf, dass das Tragen des Kopftuchs bei Mädchen unter 14 Jahren keinesfalls eine freie Willensentscheidung sein kann.
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2 Kommentare

Eingeordnet unter deutschland, Islambild, kultur

2 Antworten zu “Sind Muslime integrationsunwillig?

  1. Otto Fisti

    das Kopftuch steht für Unterdrückung und steht mit der Demokratie nicht konform! Wo es um Gleichberechtigung geht etc. Deshalb: „Nein“ zum Kopftuch, zum Verhüllen! Sicherheit gibt es nur den radikalen Kräften, siehe radikale muslim- Männer, die Ihre Macht und Kontrolle ausüben wollen!

  2. admin

    Haben Nonnen kein Kopftuch? Werden diese Frauen auch unterdrückt von der Kirche? Ich finde das deutsche Grundgesetz hat dieses ‚Problem‘ laegst gelöst.

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