Archiv der Kategorie: europa

Die Frau in der Bibel

Die Stellung der Frau im christlichen Abendland wird durch verschiedene Traditionen geprägt. Unter ihnen lassen sich drei Hauptstränge unterscheiden, nämlich die griechisch-römische, die germanische und diejüdisch-christliche Tradition.

Erst die christliche Tradition, die die griechisch-römische und die germanische integrierte, enthielt eine religiös geprägte Definition der Stellung der Frau. Charakteristisch ist, daß gegenüber den vorhergehenden Traditionen die religiöse Definition der Stellung der Frau gerade zu ihrer Unterordnung führte.
Die untergeordnete Stellung der Frau wurde schon von der Schöpfungsgeschichte her legitimiert. Die Frau sei aus einem Teil des Mannes, nämlich aus seiner Rippe gemacht worden, und Gott habe sie für den Mann gemacht, nämlich damit er »eine Gehilfin habe«.

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13. Oktober 2014 · 23:13

Der Mittelweg im Islam

Wenn nun der Islam die düstere Lebensauffassung, die im Christentum zum Ausdruck kommt, nicht teilt, so lehrt er uns dagegen, dem irdischen Leben nicht jenen übertriebenen Wert zuzuschreiben, den ihm die moderne westliche Zivilisation beimißt.

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9. Juni 2014 · 15:29

15. Jahrestag: Srebrenica 11.07.1995

Es sind 15 Jahre vergangen seitdem Mitten in Europa eine ethnische Säuberung an einer muslimischen Minderheit verübt wurde. Nur 15 Jahre! Erst durch einen Blick auf meinen Gebetskalender, auf dem immer auf wichtige Ereignisse hingewiesen werden, habe ich festgestellt, dass ich als europäischer Muslim dieses Ereignisse schon fast vergessen habe. Nein, dieses Ereignis darf niemals vergessen werden und sollte durch einen Gedenkjahrestag, organisiert und durchgeführt von allen europäischen Muslimen, einen wichtigen Platz in der europäischen Geschichte einnehmen.
Insbesondere die menschenverachtenden Ereignisse in der Stadt Srebrenica, die sich am 11.07.1995 ereigneten, stehen für einen Holocaust gegen eine muslimische Minderheit verübt durch eine serbisch-othodoxe christliche Mehrheit. Dies geschah vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Alle christlichen europäischen Länder tragen Mitschuld, weil sie diese Gräueltaten gegen die europäischen Muslime geduldet haben. Wenn man sich die heutige Aussenpolitik dieser europäischen Länder anschaut, so erkennt man unschwer, dass sie ihre Truppen nach Afghanisten schicken, trotz der massiven Proteste von der Opposition und der Bevölkerung. Afghanistan liegt nicht mal in Europa. Afghanistan war für Europa noch nie eine Bedrohung. Also, warum ist man bereit seine Truppen in so ein Land zu schicken und Verluste in Kauf zu nehmen, aber einen Krieg „vor der Haustür“ nicht zu verhindern? Es geht um Interessen. Titos kommunistischer Staat durfte innerhalb einer Europäischen Union nicht existieren. Es sollte aber auch kein unabhängiges muslimisches Land Mitten in der EU enstehen. Also sind diese Gräueltaten der „Tito-Serben“ doch „ideal“ für diesen Plan. Die Architekten der EU brauchen sich nicht mal die Hände schmutzig zu machen und die Serben können sich an den „Türken“ vor ca. 500 Jahren rächen. Aber man darf nachher die Vollstrecker nicht ans „Messer liefern“. Und wie wir später unschwer erkennen werden, haben sich die Dinge auch ungefähr so abgespielt.

Die Ereignisse in Srebrenica sind die schlimmsten, nach dem Holocaust im Zweiten Weltkrieg. Srebrenica befindet sich im östlichsten Rand von Bosnien und grenzt an Serbien.

Hier ein kleiner Überblick zu den Ereignissen in Srebrenica:

Am 11.07.1995 wurden 10.000 Muslime in Srebrenica „abgeschlachtet“. Obwohl die serbischen Truppen unter der Kontrolle der UN standen, konnten sie diesen Völkermord durchführen. Die Täter wurden zum größten Teil nicht gefasst und vor ein Tribunal gestellt, obwohl man dies sicherlich durch  Geheimdienste, die ja sonst immer gut funktionieren, bei der Entlarvung von „Islamisten“, verwirklichen können.

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Italien: Streit um islamischen Religionsunterricht

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Bosnien: Ein Reim – Ein Dorn (in Europas jüngster Geschichte)

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Habe viel von diesem Land gehört,

die Nachricht vom Genozid hat mich empört.

Ganze Städte zerstört,

die Psyche der Menschen gestört.

Ich musste dieses Land mit meinen Augen sehen,

Die Destruktion mit meinen Sinnen erleben.

Ich musste mich auf diesen Weg begeben,

und eine Reise in den Balkan auf mich nehmen.

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Eid in the Square 2009

Eine Bayram Feier der englischen Community in London. Die Dimensionen und die Location dieses Events sprengen alle Konventionen, die man kennt. Wann können die deutschen Muslime ihr Bayram Fest in ähnlicher Form feiern?

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Französischer Rap gegen Islamophobie

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Islambanken: Mit Allahs Hilfe durch die Krise

Von Carsten Volkery, London

Weltweit kämpft die Bankenbranche mit den Folgen des Finanzbebens – doch ein Sektor ist auf Wachstumskurs: Islambanken, die Geschäfte nach den Regeln der Scharia betreiben, expandieren. Sie füllen die Lücken, die große Institute durch ihren Rückzug aufreißen.

London – Den vergangenen September hat David Testa in schlechter Erinnerung. „Wir hatten eine große Emission auf dem Markt, die überzeichnet gewesen wäre, dann kollabierte Lehman Brothers“, erzählt der CEO der Gatehouse Bank in London. Die Panikreaktion der Märkte führte dazu, dass der Deal abgeblasen wurde – wie Tausende andere auch. Die Pleite der US-Investmentbank ließ fast niemanden im Londoner Finanzdistrikt ungeschoren.

„Kein Zweifel, die Finanzkrise hat uns auch getroffen, weil westliche Banken sich zurückgezogen haben“, sagt Testa. Und doch: Der Mittvierziger verströmt eine Zuversicht, die in Bankenkreisen derzeit eher selten ist. „Wir stellen Leute ein“, sagt er grinsend. Gatehouse ist eine von fünf Londoner Islambanken – und das erweist sich in der Krise als Wettbewerbsvorteil.

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„Hand in Hand für Waisenkinder in Ägypten“

Slm Aleiykum!

Mein Name ist Lina und ich bin Mitglied der Gruppe ‚Hand in Hand for
Allah‘. Wir können endlich nach langen Planungen das Projekt:

„Hand in Hand für Waisenkinder in Ägypten“

starten. Nachdem 2 Waisenhäuser in Marokko unterstützt wurden,
richten wir jetzt unser Augenmerk nach Ägypten. Es werden isA 3
Waisenhäuser in Kairo mit den nötigsten Hilfsgütern wie Nahrung,
Decken, Bücher, Schulartikel und vorallem Winterkleidung versorgt.

Du hast kein Geld möchtest aber helfen?

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Frankreich – Muslimische Gräber geschändet

ARRAS – Unbekannte haben einen Militärfriedhof in Nordfrankreich heimgesucht: Sie schändeten aus Anlass des islamischen Opferfestes Hunderte muslimische Gräber.

Täter sprühten anti-muslimische Parolen auf Grabstätten im muslimischen Teil des Friedhofs Notre-Dame de Lorette bei Arras. Die Gräber wurden somit innert zwei Jahren zum zweiten Mal geschändet.

Staatschef Nicolas Sarkozy erklärte, die Tat sei «Ausdruck eines Abscheu erregenden Rassismus gegen die muslimische Gemeinschaft». In Frankreich leben rund fünf Millionen Muslime.

Auf dem Friedhof sind vor allem Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg begraben. Insgesamt liegen dort 40´000 Soldaten begraben. In dem für Muslime reservierten Bereich gibt es 576 Grabstätten, die nach Mekka ausgerichtet sind.

Das islamische Opferfest ist Höhepunkt und Abschluss der jährlichen Pilgerfahrt nach Mekka. Muslime in aller Welt feiern es mit der rituellen Tötung von Tieren, meist Schafen.

Es erinnert an das Opfer Ibrahims (Abrahams), der auf Befehl Gottes seinen ältesten Sohn opfern sollte. Als dieser sich anschickte zu gehorchen, gebot ihm Gott Einhalt. Ibrahim opferte darauf statt seines Sohnes ein Schaf. (SDA/num)

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