Archiv der Kategorie: gesellschaft

Lebensweisheiten eines islamischen Gelehrten.

Ibn Hazm der Andalusier (11. Jahrh.): „Mein ganzes Leben habe ich mich bemüht, ein Lebensziel zu finden, das jeder  Mensch ohne Zweifel als ausgezeichnet anerkennt und würdigt, sowie sich herablässt, dafür zu kämpfen, um es zu erreichen. Ich habe nur eines gefunden:

Sich von der Seelenangst zu befreien und
die Auflösung der inneren Unruhe sind  Ziele, in denen alle Nationen übereinstimmen. Als ich zu diesem Teil der großen Weisheit kam, begann ich den Weg zu suchen, der mir tatsächlich ermöglichte, die Angst zu zerstreuen, und ich  fand sie lediglich in einer Sache: In der  Rückkehr und Zuwendung zu Allah, dem Allmächtigen, Weisen und Wissenden, mit guten Werken und dem freien  Blick auf die Ewigkeit (…)

Weiterlesen

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

29. Dezember 2015 · 15:40

Die Frau in der Bibel

Die Stellung der Frau im christlichen Abendland wird durch verschiedene Traditionen geprägt. Unter ihnen lassen sich drei Hauptstränge unterscheiden, nämlich die griechisch-römische, die germanische und diejüdisch-christliche Tradition.

Erst die christliche Tradition, die die griechisch-römische und die germanische integrierte, enthielt eine religiös geprägte Definition der Stellung der Frau. Charakteristisch ist, daß gegenüber den vorhergehenden Traditionen die religiöse Definition der Stellung der Frau gerade zu ihrer Unterordnung führte.
Die untergeordnete Stellung der Frau wurde schon von der Schöpfungsgeschichte her legitimiert. Die Frau sei aus einem Teil des Mannes, nämlich aus seiner Rippe gemacht worden, und Gott habe sie für den Mann gemacht, nämlich damit er »eine Gehilfin habe«.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

13. Oktober 2014 · 23:13

Prophet Muhammed: Medina, Leben und Krieg

Der Prophet und seine Gefährten, die aus Mekka abgewandert waren, wurden nach und nach in Medina sesshaft und fanden sich allmählich in ihrer neuen Umgebung zurecht. In den ersten sieben Monaten wohnte Muhammad zu Gast bei Abu Ayyub, bis die Moschee und die beiden dazugehörigen Wohngebäude fertig gebaut waren. Dann bezog der Prophet zusammen mit seiner Ehefrau Sawda seine eigenen Wohnräume. Aisha, deren Hochzeit in Medina gefeiert wurde, folgte einige Monate später. In den darauffolgenden Wochen kamen auch Muhammads Töchter dazu. Eine Gesellschaft wurde unter besonders schwierigen Umständen gegründet. Stammeskonflikte und Machtkämpfe gestalteten die Beziehungen zwischen Muslimen und Mitgliedern anderer Klans trotz bestehender Abkommen und Bündnisse außerordentlich kompliziert.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

13. Oktober 2014 · 01:24

Der Status Quo der Ummah

Die derzeitigen Entwicklungen und die vielen aktuellen Probleme denen die muslimische Ummah (Gemeinschaft) gegenüber steht, stellen, besonders auf intellektueller Ebene eine ernste Herausforderung für den Islam dar. Deshalb war der Versuch, eine intellektuelle islamische Alternative das Denken und Wissen betreffend, auszuarbeiten, niemals so notwendig und erforderlich wie gerade jetzt.

Die folgenden Gedanken werden inschaAllah, helfen, eine klare und zusammenhängende Politik zu formulieren im Hinblick auf eine kulturelle Umwandlung, basierend auf festen Prinzipien und verläßlicher Vorausplanung. Wir hoffen auch, daß diese Politik zu wissenschaftlichen Entdeckungen führen wird. Als Einführung werden wir eine kurze Schilderung des derzeitigen Denkens- und Wissensstandes sowie der Erziehungs- und Kultursysteme der arabischen und muslimischen Welt geben.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

9. Juni 2014 · 15:44

Der Mittelweg im Islam

Wenn nun der Islam die düstere Lebensauffassung, die im Christentum zum Ausdruck kommt, nicht teilt, so lehrt er uns dagegen, dem irdischen Leben nicht jenen übertriebenen Wert zuzuschreiben, den ihm die moderne westliche Zivilisation beimißt.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

9. Juni 2014 · 15:29

Urteil: Das Un-Friedens-Gebet

Das Gebet ist Pflicht
Das Gebet führt zu Frieden mit Gott und den
Mitmenschen
Beide hatten unschuldige – vielleicht sogar naive – Vorstellungen: Sie vertrauten
auf die Garantie ihrer Grundrechte, des Plularismus und der Glaubensfreiheit, das
in Deutschland jedem unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion
zugesichert wird.
Fereshta fand es deswegen ganz selbstverständlich als gläubige Muslima, Kinder
in der Grundschule zu unterrichten, und studierte aus diesem Grund auf das
Lehramt – bis sie eines Tages eines Besseren belehrt wurde. Sie wurde von der
baden-württembergischen Kultusministerin Anette Schavan, selbst gläubige
Katholikin, und promoviert über das Thema „Person und Gewissen“, nämlich vor
die Wahl gestellt: Kopftuch oder Lehrerin in Staatsdienst – aber beides ginge
nicht!
Wie wir wissen, wurde der Rechtsstreit dazu mit einem Urteil des
Verfassungsgerichts beendet. Das Ergebnis war, dass nun die meisten
Bundesländer Kopftücher für Lehrerinnen in der Schule verboten haben und
Baden-Württemberg dieses Verbot sogar für Erzieherinnen der kommunalen
Kindergärten ausgeweitet hat. Etliche Instutionen und gesellschaftliche Bereiche
in Deutschland  z.T. in Europa sind diesem Beispiel gefolgt und verbannten die
Koptücher von gläubigen Musliminnen aus dem öffentlichen Leben.
Diese Woche haben wir einen weiteren Akt dieses Trauerstücks erlebt:

Weiterlesen

4 Kommentare

Eingeordnet unter deutschland, Du'a (Bittgebet), gesellschaft, muslim

Ein gesunder Mensch ist die Basis einer gesunden Gesellschaft

So wie der menschliche Körper einen Abwehrmechanismus gegen verschiedene Arten von Viren und Mikroben hat, sollte der „Organismus“ der Ummah auch einen Abwehrmechanismus gegen soziale Krankheiten haben. Ein Imunsystem, welches gefährliche Krankheisterreger abwehrt ist sowohl für einen gesunden Körper als auch für eine vitale Ummah essentiell.

Wenn das Berühren der Herzen zu einem festen Bestandteil innerhalb der Ummah wird und bestimmte Muslime sich diese Aufgabe als Lebensweise aneignen, so werden diese Menschen die Funktion des Abwehrmechanismus für den „Körper“ der Ummah übernehmen. Sie werden durch gesunde Zellen abgestorbene Organe regenerieren.

(Übersetzung aus dem Türkischen) Quelle: Yürek Fethi, Mustafa İslamoğlu, İstanbul 2007, S. 59 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter gesellschaft