Archiv der Kategorie: Hadith

Lebensweisheiten eines islamischen Gelehrten.

Ibn Hazm der Andalusier (11. Jahrh.): „Mein ganzes Leben habe ich mich bemüht, ein Lebensziel zu finden, das jeder  Mensch ohne Zweifel als ausgezeichnet anerkennt und würdigt, sowie sich herablässt, dafür zu kämpfen, um es zu erreichen. Ich habe nur eines gefunden:

Sich von der Seelenangst zu befreien und
die Auflösung der inneren Unruhe sind  Ziele, in denen alle Nationen übereinstimmen. Als ich zu diesem Teil der großen Weisheit kam, begann ich den Weg zu suchen, der mir tatsächlich ermöglichte, die Angst zu zerstreuen, und ich  fand sie lediglich in einer Sache: In der  Rückkehr und Zuwendung zu Allah, dem Allmächtigen, Weisen und Wissenden, mit guten Werken und dem freien  Blick auf die Ewigkeit (…)

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29. Dezember 2015 · 15:40

Die geistige Stellung der Frau im Islam

Lassen Sie mich damit beginnen, die falsche Auffassung über die geistige Stellung der Frau im Islam zu berichtigen und die Frage zu klären, ob sie eine Seele besitzt, die das Paradies erleben kann oder nicht. Der Koran unterstreicht kategorisch, daß Männer und Frauen, die nach den islamischen Grundsätzen leben, gleichen Lohn für ihre Mühen erhalten werden: „Siehe, die muslimischen Männer und Frauen, die gläubigen, gehorsamen, wahrhaftigen, standhaften, demütigen, almosenspendenden, fastenden, ihre Scham hütenden und Allahs häufig gedenkenden Männer und Frauen, bereitet hat ihnen Allah einen gewaltigen Lohn.“(33:35)

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9. Juni 2014 · 21:23

Das 1/3-Prinzip der prophetischen Ernährung

Al-Miqad ibn Ma’dikarib berichtete, wie der Gesandte Allahs (s.a.s.) sagte: „Der Sohn von Adam hat kein schlimmeres Gefäß gefüllt, als seinen Magen. So viel ist ausreichend für den Sohn Adams, wie er braucht, um seinen Rücken gerade zu halten. Wenn es mehr sein muss, dann soll er einen Drittel (des Magens) für seine Nahrung, ein Drittel für sein Trinken und ein Drittel für seinen Atem freihalten.“

Ernaehrung

Das Ergebnis von zu viel Essen und Trinken ist zu viel Schlaf und ein erschlafftes Herz, das vergisst, an seinen Herren zu erinnern.

[Quelle: iz S. 22 / Feb. 2013]

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What Happened to Yo Beard?!

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Hindernisse auf dem Weg ins Paradies – Kapitel 3: Der Schaitan

Warum ist der Kampf und das Bezwingen des Schaitan (Satan) so wichtig?

  1. Grund: Der Schaitan ist ein offenkundiger Feind des Menschen, mit dem er nie den Frieden schließen wird. Er wird den Menschen gerade dann heimsuchen, wenn dieser es am wenigsten erwartet und wird sich nur dann zufrieden geben, wenn er den Menschen zu Fehltritten, die für ihn katastrophal enden können.

Gewarnt wird der Mensch vor dem Schaitan in Gottes letzter Offenbarung, dem Heiligen Qur’an (36/60) „Habe ich euch nicht befohlen, o ihr Kinder Adams: „Dient nicht dem Satan. Siehe er ist euch ein offenkundiger Feind.“ “ (35/6) „Satan ist wirklich euer Feind. So betrachtet ihn auch als Feind. Er lädt ja seine Anhänger dazu ein, Gefährten der Feuerglut zu werden.“

2. Grund: Während der Schaitan ständig damit beschäftigt ist dir zu schaden, wie kannst du dabei passiv bleiben?

  1. Methode: Der einzige Weg sich vor dem Schaitan zu schützen ist, Zuflucht bei Allah zu suchen, denn er ist SEIN „Hund“, der auf den Menschen „abgerichtet“ ist. Also macht es doch Sinn zuerst den „Hundehalter“ zu bitten SEINEN „Hund“ an die Leine zu nehmen.
  2. Methode: Der aktive Kampf gegen den Schaitan und die Profilaxe gegen seine Einflüsterungen.

Imam Ghazzali Lösung: Imam Ghazzali befürwortet eine Mischung aus der ersten und zweiten Methode. A) Nämlich die Zuflucht bei Allah vor dem Schaitan suchen und b) falls Allah es trotzdem zulässt, dass der Schaitan uns belästigt – als Bestandteil unserer Prüfung im Diesseits – so müssen wir ihn aktiv bekämpfen.  (3/142) „Oder glaubt ihr in das Paradies einzugehen, ohne dass Allah die Glaubensstreiter unter euch und die Standhaften erkannte?“

Um dem Schaitan nicht schutzlos ausgeliefert zu werden empfehlt Ghazzali die Umsetzung folgender der Module:

  1. Modul: Die Tricks des Schaitans kennen. Der „Einbrecher“ (Schaitan) bemerkt, dass der Hausbesitzer ihn wahrgenommen hat. Also betritt er nicht das Haus.
  2. Modul: Den Einflüsterungen des Schaitans keine Aufmerksamkeit schenken. Niemals den Anweisungen in den Einflüsterungen folgen. Der Schaitan ist wie ein „bellender Hund“, wenn man auf den „Hund“ zugeht, kann er einen beißen. Wenn man sich aber vom Hund abwendet, wird er bald aufhören zu bellen.
  3. Modul: Mach dhikr mit deinem Herzen und deiner Zunge. Verwende dabei die schönen Namen Allahs. Der Prophet hat dazu folgendes gesagt: „Gegen Schaitan Allahs Namen zu rezitieren gleicht einer tödlichen Krankheit, die dem Kranken das Leben nimmt.“
(Übersetzt aus „Cennete giden yol“ Imam Gazali, Semerkand Verlag )

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Hadithe über Almosen

Abdullâh Ibn `Amr al-Muzanî (r) berichtete:
>> Allâhs Gesandter (s) hat gesagt:
“Bittet Allâh um (Vermehrung eures) Lebensunterhalt(s), indem ihr Almosen gebt.” <<
(Daylamî)

Abû Huraira (r) berichtete:
>> Allâhs Gesandter (s) hat gesagt:
“Keine Sadaqa* ist Allâh lieber als das wahre Wort.” <<
* (arab.)= milde Gabe, Almosen
(Baihâqî)

Ibn `Umar (r) berichtete:
>> Allâhs Gesandter (s) hat gesagt:
“Ein Gebet ohne Reinigung wird nicht angenommen und auch nicht Almosen von (durch) Betrug (erworbenem Vermögen).” <<
(Muslim, Mischkât)

Quelle: http://www.kaaba-online.de/

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