Archiv der Kategorie: kultur

Lebensweisheiten eines islamischen Gelehrten.

Ibn Hazm der Andalusier (11. Jahrh.): „Mein ganzes Leben habe ich mich bemüht, ein Lebensziel zu finden, das jeder  Mensch ohne Zweifel als ausgezeichnet anerkennt und würdigt, sowie sich herablässt, dafür zu kämpfen, um es zu erreichen. Ich habe nur eines gefunden:

Sich von der Seelenangst zu befreien und
die Auflösung der inneren Unruhe sind  Ziele, in denen alle Nationen übereinstimmen. Als ich zu diesem Teil der großen Weisheit kam, begann ich den Weg zu suchen, der mir tatsächlich ermöglichte, die Angst zu zerstreuen, und ich  fand sie lediglich in einer Sache: In der  Rückkehr und Zuwendung zu Allah, dem Allmächtigen, Weisen und Wissenden, mit guten Werken und dem freien  Blick auf die Ewigkeit (…)

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29. Dezember 2015 · 15:40

Muslime im Postkolonialismus

Die Entwicklung der Lage islamisch-arabischer Frauen in unserem müssen wir im Zusammenhang mit der Überwindung des Kolonialismus und der Entstehung eines arabischen Nationalismus sehen. Der arabische Nationalismus ist eine im 19. Jahrhundert entstandene politische Bewegung, die sich die Bildung einer arabisehen Nation zum Ziel gesetzt hatte.

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16. Oktober 2014 · 19:44

Die Frau in der Bibel

Die Stellung der Frau im christlichen Abendland wird durch verschiedene Traditionen geprägt. Unter ihnen lassen sich drei Hauptstränge unterscheiden, nämlich die griechisch-römische, die germanische und diejüdisch-christliche Tradition.

Erst die christliche Tradition, die die griechisch-römische und die germanische integrierte, enthielt eine religiös geprägte Definition der Stellung der Frau. Charakteristisch ist, daß gegenüber den vorhergehenden Traditionen die religiöse Definition der Stellung der Frau gerade zu ihrer Unterordnung führte.
Die untergeordnete Stellung der Frau wurde schon von der Schöpfungsgeschichte her legitimiert. Die Frau sei aus einem Teil des Mannes, nämlich aus seiner Rippe gemacht worden, und Gott habe sie für den Mann gemacht, nämlich damit er »eine Gehilfin habe«.

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13. Oktober 2014 · 23:13

PUMA will Styleislam stoppen

Assalamu Alaikum, liebe Brüder und Schwestern im Islam!
Habt Ihr schon gehört? Styleislam soll von Puma verklagt werden. Ich kenne die Macher von Styleislam persönlich. Alles bodenständige und durchweg coole Leute. Der Fashion-Riese will sie zu 250.000 Euro verdonnern. Es geht um das JUMA-Motiv, das mir und ich spreche da, denke ich, für alle, über die Jahre ans Herz gewachsen ist.  Puma besteht felsenfest darauf, dass das Motiv eine Kopie des Puma-Logos ist. Total unfair, weil JUMA kein neuer Markenname ist, sondern einfach nur den  für uns heiligen Freitag bezeichnet.

Darum sollten wir unseren Styleislam-Geschwistern mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie mit Protestmails an Puma (an info@puma.com ) unterstützen. Ich habe bereits eine solche Nachricht Richtung Puma geschickt.  Wenn Ihr auch aktiv werden möchtet, hier vielleicht ein paar Tipps zum Inhalt, da ich finde, dass man seinem Ärger Ausdruck verleihen sollte, dabei aber freundlich bleiben muss:
Macht deutlich, dass JUMA als Motiv vom Aussehen her und von der Bedeutung her nichts mit PUMA zu tun hat. Juma ist unser heiliger Tag.
Drückt alles mit Euren eigenen Worten aus. Klingt viel schöner und man sieht, dass Ihr Euch Mühe gegeben habt.
Zeigt, dass Ihr verärgert seid.
Werdet aber niemals beleidigend. Verhaltet Euch einfach wie gute Muslime im Ramadan.:-)
Also ran an die Tastaturen und fleißig tippen. Es sind maximal 5 Minuten, die Ihr braucht um unseren Geschwistern im Islam zu helfen. Erzählt Euren Bekannten, Freunden und Verwandten davon. Möge Allah Euch für Eure Hilfe belohnen! Amin!
Ramadan Karim

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Fatihland

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Hallo liebe Leserinnen, Selamualeykum. War heute mit meiner besseren Hälfte bei einem Bühnenprogramm von Fatih Çevikkollu. War sehr amüsant. Er hat auch aus seinem Buch „Moslem TÜV“ vorgelesen. Für mehr Informationen könnt ihr auch seine Internetseite http://www.fatihland.de besuchen. Das Bühnenprogramm dauerte von 20:15 -23:10 Uhr, mit 15 Minuten Pause, und fand im Senftöpfchen statt. In der Nähe vom Kölner Dom.

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Sind Muslime integrationsunwillig?






Im Gegensatz zur deutschen Debatte, die das Kopftuch grundsätzlich als Zeichen für die Unterdrückung der Frau wertet, ergab Topraks Studie, dass muslimische Frauen sehr viel differenziertere Motive haben.

„Das Kopftuch ist nicht zwangsläufig ein Unterdrückungsmerkmal, sondern hat oft schlichtweg eine Schutzfunktion für die Frauen – vor der Witterung ebenso wie vor Belästigungen“, bringt Ahmet Toprak eines der Ergebnisse auf den Punkt. Bei vielen seiner Interviewpartnerinnen, so Toprak, sei eine innere Unsicherheit und Zerrissenheit in Bezug auf das Kopftuch spürbar gewesen. Es gebe Frauen, die sich als einzige in der Familie ganz bewusst und aus religiösen Motiven für ein Kopftuch entscheiden. Andere seien zum Kopftuch nicht gezwungen, aber dahingehend über Jahre hinweg sozialisiert worden. In diesem Zusammenhang stellt Ahmet Toprak die These auf, dass das Tragen des Kopftuchs bei Mädchen unter 14 Jahren keinesfalls eine freie Willensentscheidung sein kann.
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Italien: Streit um islamischen Religionsunterricht

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