Prophet Muhammed: Medina, Leben und Krieg

Der Prophet und seine Gefährten, die aus Mekka abgewandert waren, wurden nach und nach in Medina sesshaft und fanden sich allmählich in ihrer neuen Umgebung zurecht. In den ersten sieben Monaten wohnte Muhammad zu Gast bei Abu Ayyub, bis die Moschee und die beiden dazugehörigen Wohngebäude fertig gebaut waren. Dann bezog der Prophet zusammen mit seiner Ehefrau Sawda seine eigenen Wohnräume. Aisha, deren Hochzeit in Medina gefeiert wurde, folgte einige Monate später. In den darauffolgenden Wochen kamen auch Muhammads Töchter dazu. Eine Gesellschaft wurde unter besonders schwierigen Umständen gegründet. Stammeskonflikte und Machtkämpfe gestalteten die Beziehungen zwischen Muslimen und Mitgliedern anderer Klans trotz bestehender Abkommen und Bündnisse außerordentlich kompliziert.

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13. Oktober 2014 · 01:24

Der Islam als selbstverständlicher Bestandteil der deutschen Gesellschaft

Prämisse aller Bemühungen um die Überwindung islamophober Stereotype muss die Anerkennung der schlichten Tatsache sein, dass der Islam zu einem dauerhaften Bestandteil der deutschen Gesellschaft geworden ist. Diese Realität war bekanntlich bis in die 1990er Jahre hinein verdrängt worden. Über Jahrzehnte hinweg war man in Deutschland auf allen Seiten davon ausgegangen, dass es sich beim Islam hierzulande um eine vorübergehende „Gastarbeiterreligion“ handelte, deren nachhaltige Integration in die Gesellschaft kein Thema sein müsste. Die sprichwörtlichen Hinterhofmoscheen standen symbolisch für eine provisorische religiöse Selbstversorgung am Rande der Gesellschaft und zunächst ohne Perspektive der Dauer. Erst in den letzten Jahren hat sich in der Breite der Gesellschaft die Einsicht durchgesetzt, die Bundesinnenminister Schäuble im Vorfeld des von ihm einberufenen ersten Islamgipfels wie folgt formuliert hat: „Im Land leben rund drei Millionen Muslime, aber wir haben keine Beziehung zur vielfältigen muslimischen Gemeinschaft, obwohl sie ein fester Teil unserer Gesellschaft ist.“106

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21. Juni 2014 · 03:12

Die geistige Stellung der Frau im Islam

Lassen Sie mich damit beginnen, die falsche Auffassung über die geistige Stellung der Frau im Islam zu berichtigen und die Frage zu klären, ob sie eine Seele besitzt, die das Paradies erleben kann oder nicht. Der Koran unterstreicht kategorisch, daß Männer und Frauen, die nach den islamischen Grundsätzen leben, gleichen Lohn für ihre Mühen erhalten werden: „Siehe, die muslimischen Männer und Frauen, die gläubigen, gehorsamen, wahrhaftigen, standhaften, demütigen, almosenspendenden, fastenden, ihre Scham hütenden und Allahs häufig gedenkenden Männer und Frauen, bereitet hat ihnen Allah einen gewaltigen Lohn.“(33:35)

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9. Juni 2014 · 21:23

Der Status Quo der Ummah

Die derzeitigen Entwicklungen und die vielen aktuellen Probleme denen die muslimische Ummah (Gemeinschaft) gegenüber steht, stellen, besonders auf intellektueller Ebene eine ernste Herausforderung für den Islam dar. Deshalb war der Versuch, eine intellektuelle islamische Alternative das Denken und Wissen betreffend, auszuarbeiten, niemals so notwendig und erforderlich wie gerade jetzt.

Die folgenden Gedanken werden inschaAllah, helfen, eine klare und zusammenhängende Politik zu formulieren im Hinblick auf eine kulturelle Umwandlung, basierend auf festen Prinzipien und verläßlicher Vorausplanung. Wir hoffen auch, daß diese Politik zu wissenschaftlichen Entdeckungen führen wird. Als Einführung werden wir eine kurze Schilderung des derzeitigen Denkens- und Wissensstandes sowie der Erziehungs- und Kultursysteme der arabischen und muslimischen Welt geben.

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9. Juni 2014 · 15:44

Der Mittelweg im Islam

Wenn nun der Islam die düstere Lebensauffassung, die im Christentum zum Ausdruck kommt, nicht teilt, so lehrt er uns dagegen, dem irdischen Leben nicht jenen übertriebenen Wert zuzuschreiben, den ihm die moderne westliche Zivilisation beimißt.

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9. Juni 2014 · 15:29

Ein ganz wesent…

Ein ganz wesentlicher Aspekt ist auch, wer über Muslime diskutiert. Wir sind heute in einer Situation, in der auf der einen Seite aufstrebende muslimische AkademikerInnen an den Verbänden teilhaben. Andererseits ist es im öffentlichen Diskurs insgesamt so, dass die so genannte Mehrheit, die über den Islam spricht, dies mehr tut als die Minderheit. Diese Asymmetrie der Debatte ist ein ganz wesentlicher Aspekt, wenn es um die Frage geht, wie diese Kritik ­geäußert wird.

Es sind hier kritische Fragen zu ­stellen: Wer spricht gerade in welcher Position und was ist das Ziel dahinter? Hierbei ist es im Falle der Islamdebatten doch sehr häufig, dass sehr einseitige Diskussionen stattfinden, die nicht zu einer Versachli­chung der Lage führen. Habermas’ Theorie der Öffentlichkeit, an der alle partizipieren können, ist nun einmal keine Realität.

In folgendem Auszug, aus der März 2013-Ausgabe der Islamischen Zeitung, geht der österreichische Politikwissenschaftler und Publizist Dr. Farid Hafez auf das Phänomen Islamophobie ein. Insbesondere hebt er hierbei den öffentlichen Diskurs, die sogenannten Islamdebatten, hervor.

Quelle:http://bit.ly/15Zh3oP

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2. März 2013 · 22:11

Das 1/3-Prinzip der prophetischen Ernährung

Al-Miqad ibn Ma’dikarib berichtete, wie der Gesandte Allahs (s.a.s.) sagte: „Der Sohn von Adam hat kein schlimmeres Gefäß gefüllt, als seinen Magen. So viel ist ausreichend für den Sohn Adams, wie er braucht, um seinen Rücken gerade zu halten. Wenn es mehr sein muss, dann soll er einen Drittel (des Magens) für seine Nahrung, ein Drittel für sein Trinken und ein Drittel für seinen Atem freihalten.“

Ernaehrung

Das Ergebnis von zu viel Essen und Trinken ist zu viel Schlaf und ein erschlafftes Herz, das vergisst, an seinen Herren zu erinnern.

[Quelle: iz S. 22 / Feb. 2013]

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