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Ramadan: Du’a und Hadith

Dieser Klip soll den Muslimen wichtige Inhalte – basierend auf Hadith – über den Ramadan vermitteln und durch beispielhafte Du’as eine Anleitung für Bittgebete darstellen. Ich wünsche allen Glaubensgeschwistern einen gesegneten Ramadan. Ramadan mubarak.

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Bittgebete im Qur’an

Bittgebete im Qur'an (Arabisch-Deutsch)


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Dein Wille geschehe – Du’a (Bittgebete)

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Ein Bittgebet (Du’a)

Ein tanzender Derwisch

„0 Gott!“ rief einer viele Nächte lang,
Und süß ward ihm sein Mund von diesem Klang.
Viel rufst du wohl“, sprach Satan voller Spott,
„Wo bleibt die Antwort ‚Hier bin Ich!‘ von Gott?“…
Als er betrübt, gesenkten Hauptes schwieg,
Sah er im Traum, wie Khidr niederstieg
Und sprach: „Warum nennst du Ihn denn nicht mehr?
Was du ersehnt, bereust du es so sehr?“
Er sprach: „Nie kommt die Antwort ‚Ich bin hier!‘
So fürchte ich, Er weist die Türe mir!“
„Dein Ruf,0 Gott!‘ ist Mein Ruf ‚Ich bin hier!‘
Dein Schmerz und Flehn ist Botschaft doch von Mir,
Und all dein Streben, um Mich zu erreichen:
Daß Ich zu Mir dich ziehe, ist‘s ein Zeichen.
Dein Liebesschmerz ist Meine Huld für dich;
Im Ruf, 0 Gott!‘ sind hundert ‚Hier bin Ich!“

Dschalaluddin Rumi

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Bedeutung und Inhalt von islamischen Bittgebeten

Aus dem Nachwort des Buches „Dein Wille geschehe“ (Annemarie Schimmel)

Des Gebetes beraubt zu sein wäre für mich viel schwerer als der Erhörung beraubt zu sein“, sagte ein mittelalterlicher Muslim. Mit diesen Worten hat er sicherlich das Gefühl vieler Frommer im islamischen Gebiet ausgedrückt. Noch der große Dichter und Religionsphilosoph unserer Zeit in Indo-Pakistan, Muhammad lqbal (1877-1938), hat dem Gebet als einem Mittel geistiger Er¬leuchtung ein wichtiges Kapitel in seinem Werk gewidmet und kraftvolle Gebetsgedichte geschrieben.Der Außenstehende weiß vom islamischen Gebet kaum mehr, als daß der Muslim verpflichtet ist, fünfmal täglich zwischen der Zeit vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang ein rituelles Gebet zu verrichten, das nach einer Reinigungszeremonie aus einer Folge von vorgeschriebenen Bewegungen und Rezitationen be¬steht und durch freiwillige Gebetseinheiten noch verlängert wer¬den kann. Die tiefe Versunkenheit eines in der Moschee, das ist der „Platz, wo man sich niederwirft“, oder auf freiem Felde, im über¬füllten Zug oder mitten im Kampf betenden Muslims beeindruckt alle Beobachter tief: Sowohl Charles de Foucauld wie der große Interpret frühislamischer Mystik, Louis Massignon, haben durch diesen Anblick zu ihrem eigenen Glauben zurückgefunden.

Doch das islamische Gebet erschöpft sich nicht im Pflichtgebet (salät, persisch/türkisch namäz). Bittgebet wie Lobpreis sind im Koran vorgeschrieben: Das heilige Buch fordert den Menschen auf, Gott anzurufen, der ihm antworten wird, und wiederholt Gottes Wort „Nicht habe Ich Geister und Menschen geschaffen, außer damit sie Mir dienen“ (Sura 51/56 u. a.). Verdient nicht Er Lob und Preis, der die Welt und den Menschen so wunderbar geschaffen hat und sie täglich erhält? Dazu kommt das „Gedenken an Gott“, dhikr, „durch das die Herzen beruhigt werden“ (Sura 13 / 28).

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