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Cenk Uygur nimmt Stellung zur Exekution eines US-Bürgers von Israelis



Der Blog von Cenk Uygur

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Ahmet Davutoğlu und Eurasia

In einem Interview, das die Zeitschrift Newsweek mit dem amtierenden Aussenmisnister der Republik Türkei führte, betonte der Amtsinhaber Ahmet Davutoglu die neue wirtschaftliche und politische Rolle der Türkei.

Davutoglu nahm Bezug auf die Türkei-Israel Beziehung, die sich nach der Ermordung von 9 türkischen Friedensaktivisten, die Teil einer Freidensmission waren und Hilfsgüter an das international isolierte palästinensische Völk austeilen wollten, drastisch änderte. Davutoglu bezeichnete die Tat des israelischen Militärs als Verbrechen und hält an der Forderung fest, dass eine internationale Kommission mit der Untersuchung des Falles beauftragt werden soll. Doch falls Israel sich dieser Kommission entziehe, so müsse sein militärisches Vorgehen als Verbrechen anerkennen, sich bei den Hinterbliebenen entschuldigen und Entschädigung zahlen. Falls die internationale Gemeinschaft basierend auf dem internationalen Recht nicht nach den Gründung der Tötung von 9 Zivilisten fragt, dann müsse dies von der türkischen Regierung getan werden. Die Türkei-Israel Beziehung werde sich erst wieder dann normalisieren, wenn Israel Klarheit und Transparenz in diese Angelegenheit geschaffen hat. Falls Israel nicht dazu bereit wäre, so habe die Türkei das Recht eine einseitige Sanktion gegen Israel auf zu erlegen. Israel wäre bereits über die Art von Sanktion informiert. Dies werde aber der Weltöffentlichkeit noch nicht mitgeteilt. Ankaras neue „zero problems with neighbours“ Aussenpolitik wäre bei eine Sanktionierung von Israel nicht gefährdet, weil der Faktor „Frieden mit den Nachbarländern“ mindestens genauso von Bedeutung ist. D.h. falls ein Akteur den regionalen Friedensprozess blockiert, Zivilisten von der Aussenwelt isoliert, Zivilisten auf internationalen Gewässern massakriert, dann darf der „Frieden mit den Nachbarländern“ nicht Aufgrund der „zero problems with neighbours“ Aussenpolitik gefährdet werden. Diese Art von israelischer Aussenpolitik ist eine Bedrohung für den regionalen Friedensprozess in Nahost. Das schön Reden oder Relativieren dieser Politik, die definitiv gegen Frieden gerichtet ist, nur um keine Probleme mit dem Nachbarn zu haben, wird von der Republik Türkei nicht akzeptiert. Auf die Frage, ob die Türkei sich eine nach Osten ausgerichtete Aussenpolitik, auf Kosten des Verlustes des Westens leisten könne, antwortete Davutoglu wie Folgt: „Die Türkei ist ein Teil des Westens. Falls der Westen die Türkei als ein Objekt betrachtet, das sich mal drinnen und mal draussen sich befindet, so ist dies ein Denkfehler.“ Die Türkei habe das Recht, wie alle anderen Mitgliedsstaaten auch, auf Mitsprache in der NATO. Niemand habe das Recht die westliche Allianz zu dominieren und andere nach eigenem Belieben auszuschließen. Wenn der Westen für Werte einsteht, wie: soft power, wirtschaftlicher Interdependenz und Menschenrechte, dann sind dies auch Werte, die die Türkei schätzt und verteidigt. Diese Werte werden jedoch einer Probe unterzogen, in der deren Aufrichtigkeit und Allgemeingültigkeit geprüft wird. 9 Zivilisten wurden auf offener See getötet. Werden wir basierend auf diesen Werten nur dann handeln, wenn der Aggressor ein östlicher oder muslimischer Staat und schweigen, wenn Israel Menschrechte verletzt? Wenn dieser doppelter Standard ein westlicher Wert ist, dann teilt die Türkei nicht diesen Wert mit dem Westen.

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Israel Umfrage

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Die Lügen des Kriegs

TELEPOLIS

Uri Avnery 12.01.2009

Warum Israel den Krieg nicht gewinnen und die Hamas ihn nicht verlieren kann

Vor fast 70 Jahren wurde während des Zweiten Weltkriegs in Leningrad ein abscheuliches Verbrechen begangen. Länger als tausend Tage hielt eine Gang von Extremisten, die „Rote Armee“ genannt wurde, Millionen von Einwohnern der Stadt als Geiseln und provozierte die deutsche Wehrmacht aus den Bevölkerungszentren heraus. Die Deutschen hatten keine andere Möglichkeit, als die Bevölkerung zu bombardieren und sie einer totalen Blockade auszusetzen, die den Tod von Hunderttausenden verursachte. Nicht lange zuvor wurde in England ein ähnliches Verbrechen begangen. Die Churchillbande versteckte sich inmitten in die Londoner Bevölkerung und missbrauchte Millionen von Bürgern als menschliche Schutzschilde. Die Deutschen waren so gezwungen, ihre Luftwaffe zu schicken und die Stadt widerwillig in Schutt und Asche zu legen.

Dies ist die Beschreibung, die jetzt in den Geschichtsbüchern stünde – wenn die Deutschen den Krieg gewonnen hätten.

Absurd? Nicht absurder als die täglichen Nachrichten unserer Medien, die so oft wiederholt werden, dass einem speiübel wird: Die Hamas-Terroristen halten die Bewohner des Gazastreifen als „Geiseln“ und benützen die Frauen und Kinder als „menschliche Schutzschilde“, sie lassen uns keine Alternative, als massive Bombardements durchzuführen, in denen zu unserm großen Bedauern Tausende von Frauen, Kinder und unbewaffneten Männer verletzt oder gar getötet werden.

In diesem Krieg – wie in allen modernen Kriegen – spielt die Propaganda eine große Rolle. Das reale Kräfteverhältnis zwischen der israelischen Armee mit ihren Kampfflugzeugen, Drohnen, Kriegsschiffen, Panzern, ihrer Artillerie einerseits und den paar Tausend leicht bewaffneten Hamaskämpfer ist 1.000:1, wenn nicht sogar 1.000.000:1. Auf der politischen Ebene ist der Unterschied vielleicht sogar noch größer. Aber im Propagandakrieg ist der Unterschied grenzenlos.

Fast alle westlichen Medien wiederholten anfangs die offizielle israelische Propagandalinie. Sie ignorierten fast völlig die palästinensische Seite der Geschichte, ebenso wie die täglichen Demonstrationen des israelischen Friedenslagers. Die Gründe der israelischen Regierung („Der Staat muss seine Bürger gegen die Kassam-Raketen schützen“) wurde wie die reine Wahrheit akzeptiert. Der Blickwinkel von der anderen Seite, dass die Kassams nämlich nur eine Antwort auf die Belagerung seien, die anderthalb Millionen Menschen im Gazastreifen an die Grenze des Verhungerns bringt, wurde überhaupt nicht erwähnt.

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Prof. Norman Finkelstein – Ein jüdischer Israelkritiker


Norman G. Finkelstein (* 8. Dezember 1953 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler. Er verfasste bisher fünf Bücher zum Themenkomplex des Zionismus, des Nahostkonflikts und des Gedenkens an den Holocaust. In Deutschland wurde er 2000 vor allem mit seinem Buch Die Holocaust-Industrie bekannt, das eine Debatte über die Erinnerungskultur zu diesem Ereignis, über seine Singularität und Entschädigungen für NS-Zwangsarbeiter verstärkte.
Finkelsteins Eltern, Maryla Husyt und Zacharias Finkelstein, stammten ursprünglich aus Polen und wurden als Juden im Dritten Reich verfolgt und interniert. Sie überlebten das Warschauer Ghetto, das Konzentrationslager Majdanek (Mutter) und das Konzentrationslager Auschwitz (Vater) und wanderten nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA aus.

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Tote palästinensische Babys und bombardierte Moscheen – IDF-Art und Weise 2009

Ishot2kills Ein T-Shirt, das auf Bitten von einem IDF-Soldaten im Scharfschützemaßeinheitsmesswert „ich gedruckt wurde, schoss zwei Tötungen.“

Uri Blau
Maschinell übersetzt Originelle Fassung finden Sie hier http://haaretz.com/hasen/spages/1072466.html

Das Büro am Adiv Gewebedrucken Geschäft in SüdTel Aviv behandelt einen konstanten Strom der Kunden, viele von ihnen Soldaten in der Uniform, die kommen, die kundenspezifische Kleidung zu bestellen, welche die Abzeichen ihrer Maßeinheit kennzeichnet, normalerweise begleitet von einem Slogan und das Zeichnen ihres Wählens. Anderwohin auf den Voraussetzungen, werden die Skizzen zu die Platten gemacht, die für die Prägung der bestellten Einzelteile, der hauptsächlich T-Shirts und der Baseballmützen, aber der auch Hoodies, der Vliesjacken und der Hosen benutzt werden. Ein junger arabischer Mann von Jaffa überwacht die Arbeitskräfte, die die Wörter und die Abbildungen prägen, und überreicht danach die Fertigware.

>>> Gesamter Beitrag hier:

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Behauptung: Israelische Armee betreibt Organraub an toten Palästinensern

In einer aktuellen Nachricht in der renommierten schwedischen Zeitung Aftonbladet wird die Behauptung aufgestellt, dass die israelische Armee Organraub an toten Palästinensern betreibe. Diese Nachricht löste eine Flut von Protesten aus. Auf israelischer Seite verlangte man eine Entschuldigung für diese „Unterstellung“. Donald Bostrum, der Verfasser dieser Nachricht, behauptet er habe diese Information von Verwandten der organberaubten Todesopfer erhalten.

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