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Fatihland

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Hallo liebe Leserinnen, Selamualeykum. War heute mit meiner besseren Hälfte bei einem Bühnenprogramm von Fatih Çevikkollu. War sehr amüsant. Er hat auch aus seinem Buch „Moslem TÜV“ vorgelesen. Für mehr Informationen könnt ihr auch seine Internetseite http://www.fatihland.de besuchen. Das Bühnenprogramm dauerte von 20:15 -23:10 Uhr, mit 15 Minuten Pause, und fand im Senftöpfchen statt. In der Nähe vom Kölner Dom.

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Neuer Sprecher des Koordinationsrates der Muslime: Kizilkaya

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Positive Bilanz gezogen

(KNA) Ali Kizilkaya (45), Vorsitzender des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, ist neuer Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM). Das teilte Kizilkaya in Köln der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit. Kizilkaya übernimmt das Sprecheramt turnusgemäß für ein halbes Jahr. Er wird Nachfolger von Bekir Alboga (44), Dialogbeauftragter der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB).

Der neue Sprecher kündigte an, er werde die Linie seines Vorgängers fortsetzen. Wichtigstes Ziel des KRM sei die juristische Anerkennung als Religionsgemeinschaft in den Bundesländern. «Wir wollen islamischen Religionsunterricht möglichst bundesweit einführen. Dafür brauchen wir Landes-Religionsgemeinschaften.» Außerdem soll laut Kizilkaya bald eine KRM-Satzung verabschiedet werden. Dann gebe es möglicherweise einen Vorsitzenden. «Wir brauchen demokratische Strukturen.»

Kizilkaya wies Vorwürfe aus Medienberichten zurück, er vertrete keinen gemäßigten Islam. «Ich arbeite seit 20 Jahren in diesem Bereich und habe mir nichts zuschulden kommen lassen.» Er habe auch lange für die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) gearbeitet, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Diese sei jedoch eine «verfassungsloyale und gesetzestreue Organisation. Das Gegenteil ist noch nicht bewiesen», so Kizilkaya.

Der neue Sprecher wurde 1963 im türkischen Kayseri geboren und lebt seit 1972 in Deutschland. Er studierte in Bremen Politikwissenschaften. Seit 2002 ist er Vorsitzender des Islamrats und war zuvor Generalsekretär von Milli Görüs. Die Organisation wird von Beobachtern als wenig integrationsfördernd eingeschätzt. Sie soll im Islamrat eine wichtige Rolle spielen.

Der scheidende Sprecher Alboga zog eine positive Bilanz seiner Amtszeit. «Es war ein fruchtbares Halbjahr und wir haben viel politische Anerkennung auf Bundes- und Länderebene erfahren», sagte er der KNA. Vier Islamverbände hatten den Koordinationsrat vor einem Jahr gegründet, um die Interessen von Muslimen zu vertreten und Ansprechpartner für die Politik zu sein. Dem Dachverband gehören DITIB, Islamrat, der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) an. Alboga und Kizilkaya nahmen im März an der von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) begründeten Deutschen Islamkonferenz teil. 

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Islamische Denkfabrik live on stage (23 March 2008)

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DITIB-Präsentation des Moschee-Projekts in Köln-Ehrenfeld

 

Angesichts der kontroversen Debatte um den Moscheebau in Köln-Ehrenfeld hat der Bauherr des Projekts, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), eine Infobroschüre herausgebracht, in der Fragen zum Bauprojekt beantwortet werden. (hier Moscheebau Flyer zum download als pdf)

Vorangestellt ist der Broschüre ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein. Sie muss zur Anerkennung führen.“

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