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Ex-Pro-NRW-Aktivist konvertiert zum Islam

Essen. Roger Schwedes führte im vergangenen Jahr den Bezirksverband Ruhrgebiet der islamfeindlichen Rechtsaußen von „Pro NRW“. Jetzt ist der 50-Jährige zum Islam übergetreten – und lästert über seine ehemaligen Kameraden.

Roger Schwedes hat eine, nun ja, bemerkenswerte politische Laufbahn am rechten Rand hinter sich. Neun Jahre war der ehemalige Polizist bei den Republikanern, zuletzt war er bei der islamfeindlichen „Bürgerbewegung pro NRW” aktiv und baute deren Bezirksverband Ruhrgebiet auf. Jetzt ist Schwedes zum Islam konvertiert – schon das ist als Vorgang bemerkenswert, zeigt es doch, wie irrlichternd mancher am rechten Rand ist. Interessant sind aber auch die Erkenntnisse, die Schwedes vom Innenleben der rechtspopulistischen, selbsternannten  „Bürgerbewegung” vermittelt.

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Jermaine Jackson spricht über den Islam und Michael

Im Jahre 2007 entscheidet sich Jermaine Jackson, nachdem er gemeinsam mit seinem Vater (Joseph) Big Brother, in Berlin, angesehen hat, auch ins Big Brother House „einzuziehen“. Als der Vater ihn gefragt habe, ob er dieser Herausforderung gewachsen sei, antwortete Jermaine „It will be a piece of cake! (Das ist für mich ein Spaziergang!)“.

(Hier das Video)

JermainPortraitIm Big Brother House wurde Jermaines iman auf Probe gestellt. Durch das rituelle Gebet as-salat und das Fasten saum hat Jermain sich als Muslim vorbildlich verhalten und bei Streitereien unter den Mitbewohnern als peace keeper (Friedensstifter) gewirkt.

In den Interviews direkt nach seinem Aufenthalt im Big Brother House wurde er nach der „Quelle“ seiner Geduld sabr und seinem spirituellem Wesen befragt. Jermaine erzählt von seiner Suche nach dem Sinn des Lebens und seiner ältesten Schwester, die ihn auf einer Reise mitbegleitete.

Am Ende dieser Reise nahm er den Islam an.

Jermaine habe seinem Bruder Michael, zu seiner Lebzeit, viel über den Islam berichtet und ihm islamische Bücher geschenkt, welche er mit großem Interesse gelesen habe.

Jermaine schneidet auch politische Themen an, indem er von jungen muslimischen Fans berichtet, die er bei der 30. Turnee von Michael gesehen habe, die ihre islamische Identität geleugnet haben. Dies habe er nach den Ereignissen vom 11. September 2001 beobachten können. Er geht dabei auf den medialen Druck auf die Muslime ein, welcher seitdem fortbesteht und immer extremer wird, besonders in Deutschland (nicht nur meine persönliche Meinung).

Ferner stellt er klar, dass Terrorismus mit der Lehre des Islam nicht zu vereinen sei. Er betont immer wieder die Reinheit des Islams (This religion is so pure.) und dass er stolz ist ein Muslim zu sein (I’m so proud to be a Muslim). Er sei auch froh bei diesen Interviews als „Sprochrohr“ der leidenden Muslime zu fungieren. (An dieser Stelle kann er seine Tränen nicht zurückhalten.)

Auf die Frage, ob es richtig sei, dass Jermaine sich wünschen würde, dass sein Bruder Michael zum Islam konvertiere, antwortet er – All die Anschuldigungen, denen Michael zu Unrecht ausgesetzt ist, könne Michael besser verkraften, wenn er die innere Ruhe eines Muslims, wie Jermaine, haben würde.

Bei der Frage, ob Michael zum Islam übertreten werde, antwortet Jermaine mit „Ich hoffe es. Es liegt in Allahs Hand.“

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Vier deutsche Muslime über die mediale Debatte zum Thema „Konvertiten“

Nicht gefährdeter als andere

(iz). In immer wiederkehrenden Zyklen finden sich im öffentlichen Diskurs Aussagen, wonach neue Muslime, so genannte „Konvertiten”, im Hinblick auf eine Neigung zu Terrorismus oder Extremismus besonders gefährdet seien und ihnen daher besondere sicherheitspolitische Aufmerksamkeit gewidmet werden müsse. Auch wenn in letzter Zeit häufiger auch betont wird, dass diese „neuen” Muslime nicht unter Generalverdacht gestellt werden sollten – zusammen mit anderen Berichten, in denen sie als „Außenseiter”, mit psychischen Problemen behaftet oder einfach „bizarre Gestalten” dargestellt werden -, entsteht aus verständlichen Gründen ein entsprechend unattraktives Bild von Menschen, die den Islam angenommen haben. Die IZ fragte die vier prominenten deutschen Muslime Kathrin Klausing, Dr. Murad Hofmann, Ahmad Aries und Dr. Ayyub Köhler über ihre Sicht dieser Problematik.

Islamische Zeitung: In Medien und Aussagen einzelner Politiker und Vertreter von Sicherheitsbehörden wird immer wieder suggeriert, dass Deutsche, die den Islam angenommen haben, so genannte „Konvertiten”, besonders zum Extremismus neigten und daher besonders gefährlich seien. Was sagen Sie dazu?

Kathrin Klausing: Ich kann da nur fragen, welche Zahlen man dafür hat. Gibt es Erhebungen oder Studien, die dies belegen? Nein, bisher nicht. Daher halte ich das für Stereotypen. Ich sehe es auch in der Realität nicht, dass der Großteil der Terroristen oder fanatischen Muslime Konvertiten sind oder umgekehrt oder dass die Konvertiten fanatischer veranlagt wären als andere Muslime.
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Michael Jackson soll zum Islam konvertiert sein

Salamu alaikum liebe Brüder im Islam,

falls MJ jetzt tatsächlich ein Glaubensbruder sein sollte, dann freuen wir uns – für ihn – natürlich. Da der Glaube etwas zwischen unserem Schöpfer (Allah) und dem Individuum ist, finde ich es traurig, dass man mit solchen persönlichen Dingen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf jemanden / auf sich lenkt.

Möge Allah ihm seine und unsere Sünden vergeben. Bevor man MJ aufgrund unbewiesener Behauptungen anprangert, sollten man erst vor der eigenen Tür kehren. Falls die Anschuldigungen wahr sein sollten, dann beten wir um seine Vergebung. Wer sind wir schon, dass wir mit dem Finger auf jemanden zeigen. Etwa Richter.

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Khalid Yasin – Spendenaufruf (mit Nasheed)

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Khalid Yasin – Es gibt keinen Grund zur Auswanderung

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Kritik vom Zentralrat der Muslime

 Aiman Mazyek

06.11.2007 Köln: „Sündenbockdiskussionen auf dem Rücken von Minderheiten“: Recht auf Moscheebauten bekräftigt

(dpa/ots) In ungewöhnlicher Schärfe hat der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) angegriffen. Die EKD glaube, „ihr Profil polemisch am Islam schärfen zu müssen“ und führe damit „Stellvertreterdebatten um die Muslime hierzulande und Sündenbockdiskussionen auf dem Rücken von Minderheiten“, schreibt ZMD-Generalsekretär Aiman Mazyek im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe). Die Fundamentalisten gäben in derevangelischen Kirche immer mehr den Ton an, beklagt Mazyek. „Aber statt die Fundis zu entlarven, lässt sich die EKD auf sie ein.“ Die „Abgrenzungsstrategie“ der EKD sei „für Muslime so bestürzend, weil sie darin ein plumpes Ablenkungs- manöver erkennen“.
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