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Heute nach dem Freitagsgebet

Hallo und selamunaleykum zusammen,

nachdem Freitaggebet, an diesem sonnigen Tag, beschloß ich gemeinsam mit meinem Freund Hikmet ein Eiscafé zu besuchen und über die verschiedenen Körperhaltungen, unter den vier anerkannten Rechtsschulen, zu sprechen. SubhanAllah (gepriesen sei Allah), das Gespräch öffnete uns beiden neue Horizonte: Demut vor dem Herrn (Allah), Hingabe, sich in seinen Elementen auflösen und zu Staub werden vor seiner Majestät (c.c.).

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Moschee in Elsenfeld geschändet

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag eine Moschee in Elsenfeld mit Blut beschmiert. Danach warfen die Übeltäter Tieraugen vor den Eingang und bewarfen die Moschee mit Tierblut gefüllten Ballons. Die Aschaffenburger Kripo ermittelt. Hinweisgeber, die zur Tatzeit Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 mit dem polizeilichen Sachbearbeiter in Verbindung zu setzen.


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Islam zum Anfassen

Eitorf – Besonders viel Mühe mit den deutschstämmigen Eitorfern gaben sich jetzt ihre türkischen Mitbürger, die gleich an zwei Tagen in ihre geräumigen Gebetsräume luden. Mehrfach holte Cemal Ergen Besuchergruppen auf dem Vorplatz der Moschee ab, um sie durch die Räume zu führen. Neben einem großen Hauptgebetsraum für die Männer gibt es einen kleineren Gebetsraum für die Frauen und diverse Seminar-, Büro- und Wirtschaftsräume.

Nach Mekka

Der große Gebetsraum ist nach Osten ausgerichtet, damit die gläubigen Moslems sich Richtung Mekka verneigen können, wenn sie ihre Gebete verrichten. Fünf davon sind am Tag vorgeschrieben, die aber nicht zwingend in der Moschee verrichtet werden müssen. Dabei variiert die Länge der Gebete, die jeweils aus dem Rezitieren von Koranversen besteht. „Beim Morgengebet sind es vier Verse, beim Nachtgebet 13, insgesamt dauert eine Gebetseinheit aber nie länger als 20 Minuten“, erklärte Ergen.

Dass Frauen und Männer beim Beten getrennt sind, soll vor Ablenkungen schützen. „Besucher sind bei uns jederzeit herzlich willkommen – sogar beim Freitagsgebet“, betonte Ergen, der auch dazu ermunterte, sich in der Moschee-eigenen Bibliothek über Islam und Koran zu informieren. In den großen Seminarräumen im ersten Stock finden Integrationskurse statt und am Wochenende kommen Kinder und Jugendliche zur Koranschule.

„Das ist ein freiwilliger Religionsunterricht, zu dem niemand gezwungen wird“, betonte Rene van Floorop, der im Anschluss an den Rundgang einen Vortrag hielt – vollgepackt mit Basis-Informationen über den Islam. Floorop konvertierte vor zehn Jahren zum Islam.

Nach dieser Einführung bei Tee, Halkum (geleeartige süße Würfel) und Baklava (türkisches Gebäck) gab es Gelegenheit, Fragen zu stellen, die die im Schnitt etwa zehnköpfigen Besuchergruppen rege nutzten. So wurde etwa auch das häufig verbreitete negative Image des Islam thematisiert: „Wie ist das eigentlich mit dem Märtyrer-Tod und den Jungfrauen?“

Töten verwerflich

„Terroristen machen den Islam zu einem politischen Werkzeug. Im Koran steht sogar, dass einen Unschuldigen zu töten genauso verwerflich ist, wie die ganze Welt zu vernichten“, stellte van Floorop klar. Auch das Thema „Dialog mit den Kirchen vor Ort“ wurde angesprochen. „Wir wünschen uns gemeinsame Veranstaltungen und einen besseren Austausch“, sagte Cemal Ergen.

Eine erneute Chance zum Dialog bietet sich vom 22. bis 25. Mai. Die türkisch-islamische Gemeinde lädt ein zu ihrem Sommerfest in und vor der Moschee an die Siegstraße 30.

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Moscheen Bosnien-Herzegowinas

Orte der Anbetung

(iz). Passend zur Klage bosniakischer Muslime und der Islamischen Gemeinschaft Bosnien-Herzegowinas gegen die Verantwortlichen der Zerstörung von Moscheen und anderen religiösen Bauwerken während des Krieges von 1992 bis 1995 startet das online-Projekt dzamije.info, um die Moscheelandschaft des europäischen Landes zu dokumentieren und darüber zu informieren.Die Moschee ist für alle Muslime das Haus, in dem sie zu Allah beten und Ihm am nächsten sind. Sie ist ein Platz, wo jeder Muslim mit seinem Nachbarn, seinem Gegenüber, mit dem Bruder und der Schwester hinter ihm dem Willen Allahs folgt. Die Moschee ist ein Haus der Ruhe, ein Heim für die Seele des Menschen, in dem er seinen Kummer besänftigen und seine Wünsche offenbaren kann. Hier begegnet er der Gnade Gottes.

Aus diesem Grund ist die Moschee ein Haus des Lebens. Sie ist niemals dunkel, sondern durchflutet von Licht und Lebenswillen. Generationen treffen aufeinander, der Großvater steht neben seinem Enkel und der Vater neben seinem Sohn, die Mutter neben der Tochter. Jede Moschee birgt die Geschichte einer Gemeinde und kleidet sich in ihrer Tradition. Aus diesem Grunde waren die Moscheen im Bürgerkrieg Bosniens ebenso dem brutalen Hass ausgesetzt. Sie wurden gezielt mit Granaten beworfen und etliche wurden bis auf den Grund vernichtet. Was von ihnen bleibt sind nur Erinnerungen und Bilder.

Auf der Internetpräsenz http://www.dzamije.info sind solche Bilder aus alten Tagen aufzufinden, wie auch Bilder und Informationen von den Moscheen, die den Krieg überlebt haben und die neu erbaut wurden. Alle sind herzlich eingeladen, die Seite zu besuchen und sich an der Gestaltung der selbigen zu beteiligen, so dass wir uns über die Zusendung von weiteren Fotografien, die bosnische Moscheen zeigen, sehr freuen würden.

Die Betreiber hoffen, bald alle Moscheen Bosniens und somit deren Zauber, Schönheit und Vielfalt präsentieren zu können.

Webseite: www.dzamije.info

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Imame in Deutschland sollten…

(iz). Die Rolle der Imame in deutschen Moscheen ist eine Frage, die nicht nur Medien und Politik interessiert, sondern vor allem auch die Muslime selbst. Sicherlich ist es beklagenswert, dass nach wie vor die Mehrheit der hiesigen Imame nicht oder nur wenig die deutsche Sprache beherrscht, dass es in vielen Moscheen noch immer keine – zumindest teilweise – deutschsprachige Freitagskhutba gibt, dass zu wenig Angebote, zum Beispiel islamischer Unterricht, in deutscher Sprache stattfinden. Hinzu kommt die oft unzureichende Wellenlänge der Imame zu den jungen Muslimen und ihrer spezifischen Lebenssituation, die mangelnden Kenntnisse vieler Imame über diese Gesellschaft, andererseits aber auch mangelnder Respekt gegenüber den Imamen seitens mancher Moscheevorstände oder Moscheebesucher und daraus resultierende geringe Einflussmöglichkeiten der Imame in der Wissensvermittlung und spirituellen Leitung ihrer Gemeinden.

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Anonyme Briefe an Moscheen in Deutschland

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Anbei ein anonymer Brief an eine Moscheegemeinde in Deutschland. Es stellt sich die Frage, wer sich solche Mühe macht und was er durch diesen Brief bezwecken möchte. Immer wieder werden Moscheen und muslimische Einrichtung Zielscheibe von psychologischem Terror. Man versucht die Gemeinde einzuschüchtern, nehme ich an.

Freue mich auf jeden Kommentar.

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Demokratie und Menschenrechte im WESTEN! Wie bitte?

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