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Ein Ehren-Codex ? – Beamten halten zusammen und decken sich.

Hagen. Mit Empörung hat die Staatsanwaltschaft Hagen auf einen Bericht der Frankfurter Rundschau zum Tod des 26-Jährigen Türken Adem Özdamar reagiert, der im Drogenrausch auf der Polizeiwache Mitte zusammengebrochen war und zunächst wiederbelebt wurde.
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Die überregional erscheinende Tageszeitung hatte unter dem Titel „Ärzte belasten Polizei – Koma auf der Wache” von „Zweifeln an der bisherigen Darstellung der ermittelnden Hagener Staatsanwaltschaft” in Bezug auf den Tod des 26-jährigen Türken Adem Özdamar geschrieben und offenbar ohne Zusammenhang aus den Ermittlungsakten zitiert.

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„Wir wollen wissen, was genau passiert ist“, sagt Salih Özdamar, der Bruder des Toten.

Salih Özdamar

Der Tod von Adem Özdamar auf einer Hagener Polizeiwache wird vom türkischen Justizministerium untersucht. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau ist die Leiche des 26-Jährigen in einem gerichtsmedizinischen Institut in Istanbul obduziert worden, das direkt dem Ministerium untersteht. Das „TC Adalet Bakanligi adli tip kurumu“ ist die größte Autopsiestelle des türkischen Staates.
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Adem Özdamar – 26jähriger Muslim wird von der Polizei zu Tode geprügelt

Der Tod des 26-jährigen Hageners Adem Özdamar wird Staatsanwaltschaft und Polizei weiter beschäftigen.
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Bevor nicht die endgültigen Untersuchungsergebnisse des Gerichtsmedizinischen Institus Dortmund vorliegen, bleibt viel Spekulation um die Todesursache. Während das Gutachten von Dr. Ralf Zweihoff möglicherweise noch eine Weile dauern wird, findet auf Wunsch der Familie zurzeit eine zweite Obduktion des Leichnams in der Türkei statt. Dort scheint die Untersuchung mit allerhöchster Priorität vorangetrieben zu werden, so der Rechtsanwalt der Özdamars, Jürgen Klenk. Unglückliche Formulierungen seitens der Staatsanwaltschaft hätten „nicht gerade für Vertrauen bei der Familie gesorgt”. Özdamars wollen verständlicherweise genau wissen, was in der Nacht zum 17. Februar passiert ist, nachdem eine Streifenwagenbesatzung ihren Sohn von zuhause abgeholt und zur Wache in der Prentzelstraße gebracht hat. Möglicherweise gegen seinen Willen, jedenfalls soll der junge Türke während der Fahrt versucht haben auszusteigen. Ein abgebrochener Türhebel im Streifenwagen belegt das. Auf der Wache hatten die Beamten offenbar erhebliche Schwierigkeiten, den unter Kokaineinfluss stehenden 26-Jährigen zu beruhigen. Beim Versuch, ihn zu fixieren, soll ein Beamter am Finger verletzt worden sein. Klar ist, dass Adem Özdamar in der Wache einen Herzstillstand erlitt. Noch unklar ist, ob die Auseinandersetzung in der Wache dabei eine Rolle gespielt hat. Aufklärung soll an dieser Stelle das Gutachten von Dr. Zweihoff bringen. Laut Aussage der Leitenden Notärztin Hoffmann, die am Morgen des 17. Februar in der Prentzelwache bei der Reanimation im Einsatz war, sei der 26-Jährige in der Wache möglicherweise mit dem Kopf gegen die Wand geprallt. Die erste Untersuchung durch den behandelnden Arzt im Allgemeinen Krankenhaus am Sonntagmorgen hatte ebenfalls ergeben, dass Adem Özdamar beginnende Hämatome am Kopf aufwies, die auf stumpfe Gewalteinwirkung von außen zurückzuführen seien.

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Demokratie und Menschenrechte im WESTEN! Wie bitte?

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Big Brother in Sachen Islam?

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09.11.2007 Washington: Muslim-Kartierungspläne der Polizei von LA stoßen auf Protest

„Wenn der Anfang einer polizeilichen Ermittlung lautet, ‚Lass uns mal alle Muslime anschauen‘, dann ist das ein gefährlicher Weg“, sagte ACLU-Rechtsanwalt Peter Bibring. Im Großraum Los Angeles leben rund eine halbe Million Muslime. Damit verzeichnet Los Angeles nach Detroit die landesweit zweitgrößte Konzentration an Muslimen.

Die geplante Erfassung werde vor allem „moderate Muslime“ entfremden, die gerade im Kampf gegen die Radikalisierung dringend gebraucht würden, so die Kritiker. Sie empfahlen der Stadt, ihre unterbesetzte Polizei besser einzusetzen, um echte Verbrechen zu bekämpfen, statt die gesamte muslimische Gemeinde mit Misstrauen zu behandeln.

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