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Die geistige Stellung der Frau im Islam

Lassen Sie mich damit beginnen, die falsche Auffassung über die geistige Stellung der Frau im Islam zu berichtigen und die Frage zu klären, ob sie eine Seele besitzt, die das Paradies erleben kann oder nicht. Der Koran unterstreicht kategorisch, daß Männer und Frauen, die nach den islamischen Grundsätzen leben, gleichen Lohn für ihre Mühen erhalten werden: „Siehe, die muslimischen Männer und Frauen, die gläubigen, gehorsamen, wahrhaftigen, standhaften, demütigen, almosenspendenden, fastenden, ihre Scham hütenden und Allahs häufig gedenkenden Männer und Frauen, bereitet hat ihnen Allah einen gewaltigen Lohn.“(33:35)

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9. Juni 2014 · 21:23

Fasten in der Schule

Anbei eine Stellungnahme vom Islamrat zum Thema: Fasten in der Schule

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Gericht erlaubt islamische Gebete an Schule

Bundesweit erstmals hat ein Verwaltungsgericht das islamische Gebet an einer Schule erlaubt. Damit ist es einem 16-jährigen Schüler nun möglich, einmal täglich in einer Unterrichtspause zu beten.
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Kopftuchdiskriminierung: Neuigkeiten zum Schulanfang in NRW

As-salamu alaikum,

die Neuigkeiten zum Schulanfang in NRW sind nicht besonders erbaulich:

Verschärfung des Kopftuchverbotes in NRW

Klammheimlich hat die Landesregierung durch einen lapidaren Kommentar zum § 57 das Kopftuchverbot verschärft. Es trifft jetzt nicht nur Lehrerinnen, sondern gilt für alle Frauen mit Kopftuch, die sich innerhalb der Schule – auch in der Nachmittagsbetreuung oder AGs – engagieren.

Zudem wird es auf die Referendarinnen ausgedehnt. Zwar weist der Kommentar darauf hin, dass der Zugang zur Ausbildung aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht verwehrt werden darf (Gerichtsurteil BVerwG 2 C 22.07) baut aber in einem Zusatz eine Hürde auf: Die Referendarinnen müssen jetzt eine Ausnahmegenehmigung beantragen, die ihnen verwehrt werden kann. Ob sie die Erlaubnis erhalten, hängt „von der Art und Weise des übrigen Verhaltens der Lehramtsanwärterin im schulischen Bereich“ ab. Diese schwammige Formulierung lässt dem Dienstherren freie Hand nach Gutsherrenart zu entscheiden, wie es ihm beliebt.

Das Ziel ist klar: jede einzelne Frau muss, wenn man ihr die Ausnahmegenehmigung versagt, klagen, damit sie mit Kopftuch ihren Vorbereitungsdienst antreten darf, künftige Studentinnen werden abgeschreckt, überhaupt ein Lehramtsstudium anzustreben und in ein paar Jahren kann die Landesregierung stolz verkünden, dass es doch gar keine Lehrerinnen mit Kopftuch mehr gibt, weil alle sich endlich emanzipiert und Einsicht gezeigt haben. Übrig bleiben die, die für den Erhalt ihrer Religionsfreiheit vor Gericht gehen und die man dann getrost als „Fundamentalistinnen“ diffamieren darf.

Solche Maßnahmen unmittelbar im Anschluss an die Islamkonferenz lassen erahnen, dass die blumigen Absichtserklärungen und das wirkliche Handeln zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.

Monster-Beats-by-Dr-Dre-Kopfhoerer

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Was ist los mit der deutschen Jugend?

Liebe LeserInnen,

anstatt  mit Themen wie „Islamismus“ die Massen zu blenden, sollten die Politiker und Medien sich auf ihre Folgegeneration konzentrieren, auf die Kinder der Nation. Deutsche, Türken, Araber, Italos,… alle gehören zur Zukunft dieser Nation. Diese Menschen werden die „Erwerbsquote“ Deutschlands darstellen, also unsere Rente. Die Rede ist natürlich von UNSEREN Jugendlichen. Hat jemand ein Konzept??????

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Naimas S-Bahn Jazz

Bundesverfassungsgericht ermöglicht Kopftuch-Verbot für islamische Lehrerinnen

Von Justus Leicht
3. Oktober 2003

In dem Fall der Lehrerin Fereshta Ludin, der vom Oberschulamt Baden-Württemberg die Einstellung in den Schuldienst verweigert worden war, weil sie auch im Unterricht ihr islamisches Kopftuch nicht ablegen wollte, hat das Bundesverfassungsgericht der Klägerin zwar recht gegeben. Es erachtet die Einstellungsverweigerung jedoch nur deshalb für rechtswidrig, weil es dafür keine ausreichende gesetzliche Grundlage gegeben habe, und hat den Bundesländern ausdrücklich zugestanden, eine solche Grundlage zu schaffen. Mehrere Landesregierungen, so die bayrische, hessische, niedersächsische und das Land Berlin, haben bereits angekündigt, Lehrerinnen an staatlichen Schulen das Tragen des Kopftuchs gesetzlich zu verbieten.

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Islamischer Religionsunterricht

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Seit zwei Jahrzehnten wird über die Frage diskutiert, ob und ggf. in welcher Form muslimische Schüler an öffentlichen Schulen in ihrer Religion unterrichtet werden können[1]. Schon im Jahre 1984 hat die Kultusministerkonferenz die Notwendigkeit, einen islamischen Religionsunterricht einzuführen, anerkannt[2]. Der ordentliche islamische Religionsunterricht ist – durch die institutionelle Garantie[3]- nicht nur eine verfassungsrechtliche Vorgabe, sondern von erheblicher kultureller, integrations- und religionspolitischer Bedeutung.

 

Doch nach wie vor gibt es in Deutschland keinen ordentlichen Religionsunterricht für muslimische Kinder nach Art. 7 III GG. Über die Möglichkeit der Einführung wird zwar in fast allen westlichen Bundesländern heftig diskutiert, jedoch entspricht diese Diskussion weder den muslimischen Vorstellungen, noch den verfassungsrechtlichen Vorgaben. Die entwickelten Lösungen, als Surrogat für den ordentlichen Religionsunterricht nach Art. 7 III GG, sind ungenügend. Die seit 1999 in Nordrhein Westfalen im Rahmen eines Modellversuchs praktizierte islamische Unterweisung in deutscher Sprache in rein staatlicher Verantwortung ist ein klarer Verstoß gegen Art. 7 III GG, da es für den Staat verboten ist, in seiner eigenen inhaltlichen Verantwortung Religionsunterricht anzubieten[4]. Auch das Modell der religiösen Unterweisung im Rahmen des muttersprachlichen Ergänzungsunterrichtes, welches in vielen Bundesländern durchgeführt wird, ist verfassungsrechtlich höchst problematisch und integrationspolitisch nicht hinnehmbar. Dieses Modell läuft in Kooperation mit der konsularischen Vertretung des türkischen Staates. Lehrpersonal sind türkische Lehrer, die Lehrinhalte orientieren sich weitgehend an türkischen Festlegungen in Ankara.

 

Der ordentliche Religionsunterricht nach Art. 7 III GG hingegen entspricht den Vorstellungen der islamischen Religionsgemeinschaften.

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